Donald Trump und China vereinbaren Pause im Handelsstreit

G20-Gipfel in Buenos Aires beginnt Handelskrieg Ukraine Konflikt und Proteste

Einigung beim Abendessen: Trump und Xi zeigen sich vernünftig.

Im Handelsstreit zwischen China und den USA hat China nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, Zölle auf US-Autos "zu reduzieren und abzuschaffen". Beide Seiten werten das Treffen als "höchst erfolgreich".

Das teilte das Weisse Haus nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping nach Abschluss des G20-Gipfels in Buenos Aires mit.

Die USA und China haben eine vorläufige Einigung in ihrem seit Monaten laufenden Handelsstreit erzielt. Als Minimalziel hatte gegolten, die von den USA für Januar angekündigte Erhöhung eines Teils der Zölle von bisher zehn auf dann 25 Prozent abzuwenden. China habe sich im Gegenzug bereit erklärt, eine nicht näher vereinbarte, "aber sehr bedeutende Menge" an Produkten aus der Landwirtschaft, dem Energie- und Industriesektor sowie anderen Wirtschaftszweigen aus den USA zu importieren, berichtete Sanders. "China hat zugestimmt, von sofort an landwirtschaftliche Waren von unseren Bauern zu kaufen", sagte Sanders. Zudem sollen Verhandlungen aufgenommen werden. China sagte laut Aussenminister Wang Yi zu, seine Importe auszuweiten, "um schrittweise die Handelsungleichgewichte abzumildern". Ziel der Verhandlungen sei es, alle verhängten Sonderabgaben zu beseitigen.

Xi Jinping und Trump hatten mit kleinen Delegationen fast zweieinhalb Stunden und damit länger als geplant beim Abendessen zusammen gesessen, um Wege auszuloten, das Kriegsbeil zu begraben. Xi hatte zu Beginn der Gespräche von einer gemeinsamen Verantwortung der beiden grössten Volkswirtschaften für Wohlstand und Frieden in der Welt gesprochen.

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds drückt der Handelskrieg bereits auf das Wachstum beider Länder.

Zölle auf Einfuhren aus China im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Auch würden keine zusätzlichen Abgaben auf weitere Importe erhoben. Die USA fordern unter anderem, dass China eine Reihe von Handelsbarrieren abbaut und den Diebstahl geistigen Eigentums beendet.

In den vergangenen Wochen hatte Trump den Druck erhöht, in dem er damit drohte, weitere Importe im Wert von 256 Milliarden US-Dollar auch mit Sonderzöllen belegen zu wollen, wenn China ihm nicht ausreichend entgegenkommt. Damit würden sich Sonderzölle auf sämtliche Einfuhren aus China erstrecken.

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