"Der Beste für das Land":Schäuble spricht sich für Merz aus

CDU droht Spaltung

Paukenschlag vor dem CDU-Parteitag: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (76, CDU) stellt sich im Machtkampf um den CDU-Vorsitz offen hinter Friedrich Merz (63). "Es wäre das Beste für das Land, wenn Friedrich Merz eine Mehrheit auf dem Parteitag erhielte", sagte Schäuble der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Wenige Tage vor der Wahl eines neuen CDU-Chefs positioniert sich Schäuble nun auch öffentlich. "Die politischen Ränder würden wieder schwächer".

Schon lange gibt es Berichte, dass Friedrich Merz bei seiner Kandidatur von Wolfgang Schäuble unterstützt werde. Die CDU entscheidet am Freitag in Hamburg darüber, wer Kanzlerin Angela Merkel an der Spitze der CDU ablösen wird. Dazu sei es dann aber nicht gekommen.

Auch EU-Kommissar Günther Oettinger und Staatssekretär Thomas Bareiß haben sich zu Merz bekannt. "Ich werde auf dem Parteitag Friedrich Merz wählen", sagte der 65-jährige frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Neben Merz ist vor allem CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer aussichtsreiche Bewerberin um den Parteivorsitz, außerdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Schäuble sagte dazu in der "FAZ": "Wir haben drei außergewöhnlich gute Kandidaten".

Am Vortag hatte sich dagegen Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther für Annegret Kramp-Karrenbauer als künftige CDU-Vorsitzende ausgesprochen. "Sie hat ihren Job als Generalsekretärin ausgesprochen gut gemacht". Viele Delegierten halten sich aktuell noch bedeckt.

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