USA: Khashoggi: CIA-Infos stützen mögliche Schuld Bin Salmans

Untersuchung. Saudi Arabiens Thronfolger Mohammed bin Salman steht weiterhin in Verdacht im Fall der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggis direkt verwickelt zu sein

Ihr Inhalt sei der CIA aber nicht bekannt.

Die US-Geheimdienste würden über keine Beweise verfügen, die den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi (im Bild) verantwortlich machen würden.

"Ich habe alle Geheimdienstinformationen gelesen, die im Besitz der Regierung der Vereinigten Staaten sind", sagte Pompeo dem US-Sender CNN am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires am Samstag.

Die Zeitung berichtete unter Berufung auf diese CIA-Dokumente, der Kronprinz habe mehrere Nachrichten an einen engen Vertrauten geschickt, der das Killerkommando für Khashoggi gesteuert habe.

Konkret gehe es um mindestens elf Nachrichten, die der Kronprinz in den Stunden vor und nach dem Mord an Khashoggi im Oktober an seinen persönlichen Berater Saud al-Kahtani geschickt habe. Der US-Auslandsgeheimdienst sei in den bisher nicht veröffentlichten Dokumenten mit "mittlerer bis hoher" Wahrscheinlichkeit zu der Einschätzung gelangt, dass der saudische Kronprinz Khashoggis Tod angeordnet habe.

Khashoggi war am 2. Oktober im saudiarabischen Konsulat in Istanbul verschwunden. Ein direkte Tötungsanordnung durch den Kronprinzen liegt dem Geheimdienst demnach aber nicht vor: "Um es klar zu sagen, uns fehlt eine direkte Auswertung, wonach der Kronprinz eine Tötungsanordnung gab", heißt es dem Bericht zufolge in den CIA-Dokumenten. Unter immensem internationalen Druck auf Saudi-Arabien gab die autokratische Regierung erst viel später den Tod des "Washington Post"-Kolumnisten zu". Es besteht der Verdacht, dass er auf Betreiben des Kronprinzen umgebracht wurde. Auch Kronprinz Mohammed hatte an dem G20-Gipfel in Argentinien teilgenommen. Sie klatschten sich in die Hände, nahmen dann nebeneinander Platz und unterhielten sich lächelnd.

Kritischer war die Begrüßung durch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May.

In den Dokumenten heisse es zu Khashoggi ausserdem: "Wir könnten ihn möglicherweise auch ausserhalb Saudi-Arabiens locken (.)".

Unterkühlt fiel auch der Empfang durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aus, der erneut eine Auslieferung der Verdächtigen im Fall Khashoggi forderte und Prinz Mohammed erstmals direkt kritisierte. Der Prinz habe beim Gipfel eine "unglaubliche Erklärung" für die Tötung Khashoggi geliefert, sagte Erdogan am Samstag.

Pompeo sagte: "Es bleibt eine wichtige Beziehung und wir streben an, diese Beziehung mit dem Königreich Saudi-Arabien beizubehalten". "Aber seine eigenen Beamten haben eingeräumt, dass das ein geplanter Einsatz war". Er selbst habe das Thema aus Zeitgründen nicht zur Sprache gebracht.

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