Ballon d'Or: Moderator entschuldigt sich nach Eklat

Fußballerin Ada Hegerberg zeigte sich irritiert auf die Frage ob sie

Bei der gestrigen Verleihung des Ballon d'Or für die besten Fußballer und Fußballerinnen der Welt stand nicht der Sport im Vordergrund.

Nach der zunehmenden Kritik bei Twitter versuchte der französische DJ Solveig die Situation mit einem Tweet zu retten.

Der lief während der Veranstaltung nicht nur singend durchs Publikum und mischte sich immer wieder in die Show ein.

Hegerberg - die erste weibliche Preisträgerin - wollte ganz offensichtlich nicht! Und nicht nur das. Vielmehr sorgte der französische Moderator und DJ Martin Solveig (42, "So Far") in Paris für mächtig Schlagzeilen. Die Norwegerin Hegerberg, die bei Champions-League-Sieger Olympique Lyon unter Vertrag steht, schnappte sich den Titel. "Kannst du twerken?", so die Frage von Solveig, die der Moderator auch noch mit einem Lachen untermauerte.

Ein sichtlich irritiertes "No" ringt Hegerberg sich ab, dann sieht es schon aus, als wolle sie die Bühne verlassen.

Ein Macho-Spruch, der Hegerbergs Miene sofort versteinern ließ. Von einer "absoluten Respektlosigkeit" ist ebenfalls zu lesen.

"So quasi Höhepunkt deiner Karriere und dann kommt Martin Solveig und haut so einen Dreck raus". Aber so ein Moderator hat ja einige Monate Zeit, sich auf einen solchen Abend vorzubereiten, und vielleicht wären ihm sogar Fragen eingefallen, die weder langweilig noch sexistisch sind, wenn er sich Mühe gegeben hätte. Im späteren Verlauf der Verleihung hatte Hegerberg eingewilligt, einen normalen Tanz mit Solveig vorzuführen. Ihm sei auch nicht bewusst gewesen, dass jemand seine Aussage als beleidigend auffassen könnte.

In einem Tweet ging er konkret auf Ada Hegerberg ein.

Solveig reagierte und entschuldigte sich zunächst via Twitter.

Der Ballon d'Or wurde von einer Jury vergeben, die aus je einem Sportjournalisten aus den Ländern der 53 Mitgliedsverbände der Uefa besteht sowie aus 53 Juroren aus den Ländern derjenigen aussereuropäischen Verbände, die an mindestens einer WM teilgenommen haben.

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