OPEC will Ölförderung kürzen - Russland zögert

Über eine gekürzte Förderung scheinen sich die Erdöl fördernden Länder einig zu sein.

Vor Beginn des Opec-Treffens in Wien am Donnerstag haben sich erste Mitgliedsländer für eine Drosselung der Produktion zur Stabilisierung der Preise ausgesprochen. Am Donnerstag hat das Treffen der OPEC-Staaten in Wien begonnen. Mehreren Teilnehmern zufolge ist der russische Energieminister Alexander Nowak für ein Gespräch mit Präsident Wladimir Putin zurück nach Hause geflogen. Er werde am Freitag wieder in Wien erwartet.

Die Opec-Mitglieder wollen darüber beraten, wie die zuletzt gesunkenen Ölpreise wieder höher getrieben werden können. Der Minister sagte, er sei nicht zuversichtlich, dass eine Fortsetzung des Treffens der sogenannten "Opec+"-Staaten eine Einigung bringen werde". Die Gespräche dauerten an. Saudi-Arabien möchte Russland davon überzeugen, zu der Förderdrosselung mindestens 250.000 bis 300.000 Barrel pro Tag beizusteuern, so Reuters. Allerdings argumentieren Öl-Analysten, dass eine Drosselung von 1,3 bis 1,5 Millionen Barrel pro Tag benötigt werden, um die Ölpreise zu stützen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Börsen-Chart zeigen kostete 61,15 US-Dollar.

US-Präsident Donald Trump übt aber Druck auf die OPEC aus, für niedrigere Ölpreise zu sorgen. Das waren 41 Cent weniger als am Mittwoch. "Wir werden eine Senkung haben", sagte der Ölminister Omans, Mohammed bin Hamad Al-Rumhi am Mittwochabend in der österreichischen Hauptstadt. Allerdings bestehe noch keine Einigkeit über das Ausmaß der Kürzung.

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