Italien Sechs Tote bei Massenpanik in Disco

In der Diskothek „Lanterna Azzurra“ brach in der Nacht zum Samstag eine Massenpanik aus

Darauf brach Panik aus und die Menschen drängten sich zu den Ausgängen. Es soll zwischen 50 und 120 Verletzte geben. Die Feuerwehr erklärte, möglicherweise sei eine "brennende Substanz" der Auslöser für die Massenpanik gewesen.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat den tragischen Vorfall kommentiert: "Mit 15 Jahren darf man so nicht sterben", sagt er und hat eine Schweigeminute während einer geplanten Kundgebung seiner Partei in Rom angekündigt. Sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die jungen Konzertbesucher versuchten zu fliehen, im Gedränge stürzten Menschen zu Boden und wurden niedergetrampelt. Die Feuerwehr sprach auf Twitter sogar von "sechs sehr jungen" Opfern, ausserdem gebe es Dutzende Verletzte. Fünf der Todesopfer sind Jugendliche, drei Mädchen und zwei Jungen, aber auch eine Mutter, die ihr Kind zu dem Konzert begleitet hatte, war darunter, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben des Feuerwehrkommandeurs von Ancona, Dino Poggiali, befinden sich mindestens 14 Menschen in einem ernsten Zustand.

Ancona - Bei einer Massenpanik in einer Diskothek in Italien sind in der Nacht zum Samstag sechs Menschen ums Leben gekommen.

Bei der Massenpanik starben sechs junge Männer. In Corinaldo nahe der Adriastadt Ancona waren etwa 1000 Menschen zu einem Konzert des Rappers Sfera Ebbasta gekommen, als ein bisher Unbekannter Reizgas im Gedränge versprühte. Den Berichten zufolge kam es gegen 01.00 Uhr morgens zu der Massenpanik.

Ein 16-Jähriger, der in ein Krankenhaus gebracht wurde, berichtete italienischen Medien: "Wir haben getanzt, während wir darauf warteten, dass das Konzert losgeht, als wir diesen beißenden Geruch feststellten".

Der Fall erinnert an die Massenpanik bei der Übertragung des Champions-League-Finales in Turin mit einer Toten und mehr als 1.500 Verletzten am 3. Juni 2017 auf dem zentralen Platz San Carlo. Um die zehn seien schwer verletzt, laut Ansa schweben auch einige in Lebensgefahr. Verantwortlich dafür soll eine Diebesbande gewesen sein, die Fans ausrauben wollte. Wir sind zu einem der Notausgänge gelaufen, aber er war versperrt.

Vor der Diskothek in dem kleinen beschaulichen Ort fuhren Dutzende von Krankenwagen, Feuerwehren und Polizeifahrzeugen auf. Die Polizei nahm unmittelbar nach der Versorgung der Verletzten die Ermittlungen zu den Ursachen auf.#. Damals wurde Reizgas gesprüht, 1500 Menschen wurden verletzt.

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