Trump könnte Schwiegersohn zu Stabschef machen

Bild zu Mick Mulvaney

Nachdem bekannt wurde, dass der bisherige Stabschef im Weißen Haus John Kelly den Posten zum Jahresende räumen werde, suchte US-Präsident Donald Trump einen Nachfolger.

Überraschung in Washington: US-Präsident Donald Trump (72) will Budgetchef Mick Mulvaney zum Interims-Stabschef machen.

Mulvaney habe in seiner bisherigen Funktion als Haushaltsdirektor "herausragende" Arbeit geleistet, so Trump. Er freue sich darauf, mit ihm in seiner neuen Position zusammenzuarbeiten. Trump lobte Kelly als "großen Patrioten". Er dankte dem ehemaligen General für seine Dienste. Der Schritt war lange erwartet worden. 2016 ins Weiße Haus geholt, um Disziplin und Stabilität in die Regierungsgeschäfte zu bringen, soll Kelly sehr schnell Trumps Gnade verloren haben - weil er tatsächlich versucht haben soll, seinen Job auszufüllen. Doch augenscheinlich ließ sich der amerikanische Präsident nicht gerne kontrollieren und desavouierte seinen Mitarbeiter immer wieder. Gerüchten zufolge soll Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und Ehemann von Ivanka Trump in der engeren Auswahl stehen.

Zuerst hatte es noch geheißen, dass Mulvaney kein gesteigertes Interesse an dem Posten habe, da er sich mehr für Handel und Finanzen interessiere.

Trumps vorheriger Stabschef Reince Priebus - der nur ein halbes Jahr im Weißen Haus blieb - und John Kelly können aus Erfahrung berichten, wie schwierig es ist, Trump zu kontrollieren. Es ist meine Vision.

Die erste Wahl des Präsidenten für den Posten des neuen Stabschef war Nick Ayers gewesen.

Als weiterer Kandidat wurde der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gehandelt. In einer Mitteilung Christies an die "New York Times" hiess es, es sei eine Ehre, dass Trump ihn für den Posten in Erwägung ziehe.

Kommt Trump-Schwiegersohn Jared Kushner zum Handkuss?

Er spielte unter anderem bei den Freihandelsgesprächen mit Kanada und Mexiko eine zentrale Rolle und soll für Trump einen Nahost-Friedensplan erarbeiten. Kushner unterhält zudem enge Verbindungen zum saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, der wegen der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi international in die Kritik geraten ist.

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