Befehl zum Abzug der US-Truppen aus Syrien unterzeichnet

Nach monatelangen Spekulationen über Differenzen mit US-Präsident Donald Trump hat Verteidigungsminister Jim Mattis seinen Rücktritt angekündigt.

Der umstrittene Abzug US-amerikanischer Soldaten aus Syrien ist offiziell angeordnet worden.

In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump den Sieg über den *IS in Syrien und den Abzug der amerikanischen Truppen aus der Arabischen Republik verkündet. Der Kampf gegen die Terroristen sei das einzige Ziel ihrer Präsenz in Syrien gewesen, so Trump. Von den westlichen Verbündeten der Vereinigten Staaten erntete Trump dafür Kritik, auch im eigenen Land ist die Entscheidung höchst umstritten. Die US-Armee hatte mit kurdischen Kämpfern zusammengearbeitet, um die Terrormiliz ISIS zurückzudrängen. Trump hatte diese Entscheidung entgegen der Beratung seines Teams und des Pentagon getroffen, weil nach seiner Auffassung der IS weitgehend besiegt sei.

Wegen der Rückzugsentscheidung hatte es auch heftig in der US-Regierung gerumst.

Folge: Der Verteidigungsminister trat zurück.

Mattis hatte angeboten, noch bis Ende Februar die Geschäfte zu führen. In einem veröffentlichten Schreiben an Trump begründete er dies mit inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten - unter anderem wegen Trumps Kurs gegenüber Verbündeten.

Zuvor hatte bereits der TV-Sender CNN unter Berufung auf Quellen im Pentagon über den Rückzugsbefehl berichtet.

Wie Trump zuvor mitgeteilte hatte, soll Mattis schon früher abtreten. Der bisherige Vize-Verteidigungsminister werde das Amt übernehmen, so der US-Präsident auf Twitter: "Ich freue mich anzukündigen, dass unser sehr talentierter Vize-Verteidigungsminister Patrick Shanahan ab dem 1. Januar 2019 den Titel Amtierender Verteidigungsminister trägt", schrieb Trump am Sonntag. Und fügte hinzu: "Er wird großartig sein".

Anders als der Vier-Sterne-General Mattis hat Shanahan nie in der Armee gedient und den Großteil seiner Karriere in der Privatwirtschaft gearbeitet. Bevor er im Juli 2017 Vize-Verteidigungsminister wurde, arbeitete Shanahan rund 30 Jahre lang für den Flugzeugbauer und Rüstungskonzern Boeing.

Wie eine Pentagon-Sprecherin erklärte, werde Mattis eng mit Shanahan zusammenarbeiten.

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