Oscars 2019: "Werk ohne Autor" ist zwei Mal nominiert!

Oscars Kimmel

Der deutsche Beitrag "Werk ohne Autor", eine ARD Degeto/BR-Koproduktion, hat es für Deutschland ins Oscar-Rennen geschafft.

Das Drei-Stunden-Epos von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck spielte seit dem Kinostart Anfang Oktober etwas mehr als zwei Millionen Euro ein. Denn Florian Henckel von Donnersmarcks deutsches Thriller-Drama "Werk ohne Autor" wurde just nominiert und das nicht nur ein-, sondern gleich zweimal. "Den Film muss ja keiner mögen". Der gebürtige Kölner darf bereits einen Goldjungen sein Eigen nennen: 2007 gewann er den Acadamy Award in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für sein Debüt "Das Leben der Anderen". Zudem gab es eine Nominierung für die Kameraarbeit von Caleb Deschanel.

Bekommt Florian Henckel von Donnersmarck (45) seinen zweiten Oscar? Der letzte für den Auslands-Oscar nominierte deutsche Film war 2017 "Toni Erdmann" von Maren Ade.

Die größten Chancen, eine der begehrten Statuen beim wichtigsten Filmpreis der Welt zu gewinnen, hat aber wohl nicht "Werk ohne Autor", sondern "Roma".

In "Werk ohne Autor" mit den Schauspielern Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch geht es um den Findungs- und Schaffensprozess eines Künstlers. Der 86-jährige Künstler ist inzwischen zu Donnersmarck auf Distanz gegangen und hat den Film als Verzerrung seiner Biografie kritisiert. Inspiriert ist der Film von dem Leben des deutschen Malers Gerhard Richter.

Unter den Nominierten als beste Dokumentation ist auch die deutsche Ko-Produktion "Of Fathers And Sons - Die Kinder des Kalifats" des aus Syrien stammenden und in Berlin lebenden Regisseurs Talal Derki. Acadamy Awards, die am 24. Februar 2019 verliehen werden.

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