Sicherheitspersonal an Flughäfen - Einigung erzielt und Warnstreiks vom Tisch

Streikende des Luftsicherheitspersonals am Airport München

Für Flugreisende ist die Streikgefahr bis auf weiteres gebannt. Damit drohen in dieser Tarifrunde keine weiteren Warnstreiks.

Nach zähen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaften mit den Arbeitgebern des Flughafen-Sicherheitspersonals geeinigt.

Mit den Warnstreiks in den vergangenen beiden Wochen an zwölf deutschen Flughäfen hatte Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöht, ein höheres Tarifangebot vorzulegen. "Das führt für die Beschäftigten zu saftigen Lohnerhöhungen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen".

Die Sicherheitsmitarbeiter hatten in mehreren Warnstreiks große Teile des Flugverkehrs lahmgelegt. Von Juli an sind damit theoretisch Warnstreiks möglich.

An die Stelle regionaler Tarifverträge für das Sicherheitspersonal tritt nun ein bundesweiter Abschluss mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen für rund 23.000 Beschäftigte.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft befürchtet, dass der Tarifabschluss das Fliegen teurer machen wird. Die Kosten für die Kontrollen hätten sich seit 2010 verdoppelt, kritisiert BDL-Chef Randow. Sie müssten effizienter und stärker automatisiert werden.

Laut Friebertshäuser sollen die Erhöhungen in drei Schritten erfolgen, jeweils zum 1. März 2019, zum 1. Januar 2020 und zum 1. Januar 2021, betonte Friebertshäuser. Der Vertrag gilt für drei Jahre. Für die Luftsicherheitsassistenten, die Passagier- und Handgepäckkontrollen durchführen, erfolge die erste Erhöhung bereits zum 1. Februar 2019. So sollte der Stundenlohn für die Mitarbeiter an der Passagierkontrolle von etwa 17 Euro auf 20 Euro steigen.

In den Tarifverhandlungen ging es um drei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Aufgaben an den Flughäfen. Die eine Gruppe kontrolliere Passagiere und deren Gepäck, die zweite Zugänge und Zufahrten an den Flughäfen und die dritte Fracht, Post und Catering für die Flugzeuge, erläuterte die BDLS-Sprecherin.

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