Insolvenz: Traditionsunternehmen K&L schließt Filialen in Bayern

Schließt bald K&L-Filiale in Schongau

Bleibt: Die Filiale von K&L Ruppert am Oberen Markt in Neumarkt.

In den betroffenen Niederlassungen in Ulm und Neu-Ulm sind nach Unternehmensangaben derzeit insgesamt 43 Mitarbeiter beschäftigt, davon acht in der Glacis-Galerie in Neu-Ulm, 22 in der Ulmer Hirschstraße sowie 13 im Blaustalcenter.

Alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in einer anderen K&L-Filiale weiterbeschäftigt werden. Davon in Mitleidenschaft gezogen werden knapp 20 Mitarbeiter.

Die Schließungen habe die "K&L"-Geschäftsführung gemeinsam mit dem Betriebsrat nach Zustimmung des Gläubigerausschusses beschlossen. Bei allen betroffenen Standorten sehen wir auch unter Annahme günstiger Rahmenbedingungen mittel- bis langfristig nicht die Chance, dass sie einen positiven Ergebnisbeitrag leisten können", äußerte sich Geschäftsführer (CRO) Dr".

Im Zuge seiner Insolvenz hat das Modeunternehmen K&L eine Umstrukturierung angekündigt.

Die beiden Ulmer Filialen des Textilgeschäfts K&L sollen im April 2019 schließen - nach neusten Informationen ist auch das Geschäft in der Neu-Ulmer Glacis-Galerie betroffen.

Auf den laufenden Geschäftsbetrieb habe das Insolvenzverfahren dies keine Auswirkungen. "Auch bzw. insbesondere der positive Geschäftsverlauf im Dezember und Januar zeigt, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen greifen", so Bächle. Ihnen will das Unternehmen anbieten, in andere Filialen zu wechseln. Nach den Schließungen beschäftigt das Modehaus insgesamt noch knapp 900 Mitarbeiter.

"Seit dem im Herbst beantragten Schutzschirmverfahren hat die Geschäftsführung von K&L die insolvenzrechtlichen Möglichkeiten im Rahmen der Eigenverwaltung erfolgreich genutzt, um das Unternehmen neu auszurichten".

In den nächsten Monaten werden die im Sanierungskonzept vorgesehenen strategischen und operativen Maßnahmen konsequent umgesetzt. Gleichzeitig forciere K&L die Modernisierung der bestehenden Filialen und die Optimierung des Sortiments, heißt es in der Pressemitteilung.

Auch was die Investorensuche angeht, gibt es Neuigkeiten: Derzeit lägen "erste indikative Angebote" vor, denen nun eine "vertiefte Unternehmensprüfung" folgen wird.

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