Stoltenberg: Trumps Forderungen nach höheren Nato-Militärausgaben zeigen Wirkung

Jens Stoltenberg: Trumps Forderungen nach höheren Militärausgaben zeigen Wirkung

Die regelmässigen Beschwerden von US-Präsident Donald Trump über zu niedrige Verteidigungsausgaben der Nato-Verbündeten zeigen ihre Wirkung. Bis Ende nächsten Jahres würden die Verbündeten 100 Milliarden Dollar zusätzlich für Verteidigung ausgeben, sagte Stoltenberg in einem Interview des US-Senders Fox News.

Die Nato-Staaten hatten 2014 vereinbart, die Verteidigungsausgaben binnen eines Jahrzehnts "Richtung zwei Prozent" ihres jeweiligen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu erhöhen. Das sei wichtig für Europa, aber auch gut für die USA. Für die Vereinigten Staaten sei es ein großer Vorteil, 28 Verbündete zu haben. Das Bündnis erlebe die umfangreichste Stärkung seit Ende des Kalten Krieges.

"Ich bin glücklich darüber, dass er uns geholfen hat, uns jetzt in der Frage der Lastenteilung innerhalb der Allianz zu bewegen", so der Nato-Generalsekretär.

Trump hatte die Nato vor seinem Amtsantritt 2017 als obsolet bezeichnet und als US-Präsident mehrfach Zweifel an der Beistandsgarantie im Fall eines Angriffs genährt. Vor allem von Deutschland hatte er deutlich höhere Verteidigungsausgaben gefordert.

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