Bolton löst mit Notiz Spekulation zu Militäreinsatz in Venezuela aus

Der nationale Sicherheitsberaters des Weißen Hauses John Bolton

Angesichts der schweren Krise in Kolumbiens Nachbarland Venezuela sorgte das Bild von Boltons Notizen sofort für Diskussionen.

Im venezolanischen Machtkampf hat die Trump-Administration klar Position für den selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó bezogen.

Die USA gehen mit Sanktionen gegen den wichtigen Ölsektor Venezuelas vor.

Wollen die Amerikaner nun auch militärisch in Venezuela eingreifen und das durch eine Truppenverlegung nach Kolumbien vorbereiten? Bolton sprach gerade über die Verhängung von Sanktionen gegen den staatlichen venezolanischen Erdölkonzern PdVSA. Trump sagte: "Alle Optionen sind auf dem Tisch".

Die Regelungen sollen auch gewährleisten, dass US-Raffinerien, die direkt von Öllieferungen aus Venezuela abhängen, weiter betrieben werden können. Auch Citgo, die US-Tochter von PDVSA soll weiter Geschäfte machen dürfen, solange entsprechende Zahlungen auf Sperrkonten erfolgen und nicht der von den USA nicht mehr anerkannten sozialistischen Regierung unter Maduro zufließen.

Die kolumbianische Regierung weiß nach eigenen Angaben jedenfalls nicht, was es mit dem Zettel auf sich hat. "Die Bedeutung und der Grund des besagten Vermerks ist uns nicht bekannt", sagte der kolumbianische Außenminister Carlos Holmes Trujillo in einer auf Twitter verbreiteten Mitteilung.

Kolumbien werde sich weiterhin mit politischen und diplomatischen Mitteln dafür einsetzen, Wahlen in Venezuela zu ermöglichen, erklärte der Außenminister. Zudem werde Bogotá weiter mit den USA über alle Themen von gemeinsamem Interesse reden und mit der "befreundeten Nation" zusammenarbeiten.

Mit den neuen Sanktionen könnte Washington einerseits Maduro den Geldhahn zudrehen und andererseits Guaidó Zugang zu den Öleinnahmen verschaffen. "Ab diesem Moment übernehmen wir die Vermögenswerte unserer Republik im Ausland", teilte Guaidó am Montag mit. Außerdem kündigte er an, ein neues Management für PDVSA und Citgo zu ernennen. Zwar erfährt Guaidó international breite Unterstützung, aber es fehlt ihm im Land selbst an einer echten Machtposition. Das Militär hält bislang treu zu Maduro.

Präsident Maduro hingegen will seine wichtigste Einnahmequelle nicht kampflos aufgeben. Mehr als 40 Prozent des Rohöls werden dorthin exportiert. Einen Rohstoffengpass befürchtete Mnuchin nicht.

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