Datenskandale? Imageprobleme?:Facebook wächst und scheffelt Milliarden

Whasapp 08

Im Weihnachtsquartal steigerte Facebook den Umsatz im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 16,9 Milliarden Dollar.

Die Zahl monatlich aktiver Nutzer wuchs demnach innerhalb von drei Monaten um rund 50 Millionen auf etwa 2,32 Milliarden. Insgesamt greifen schätzungsweise rund 2,7 Milliarden Menschen auf eine App des Konzerns zurück. Dollar. So wie der Umsatz liegt auch der Gewinn über den Erwartungen der Analysten.

Den Gewinn gab Facebook nach US-Börsenschluss mit knapp 6,9 Milliarden Dollar an.

Denn mit dem 1. Februar 2019 läuft eine Vereinbarung zwischen dem Whatsapp-Mutterkonzern Facebook und den Messenger-Gründern Brian Acton und Jan Koum aus: Als Facebook den beliebten Messenger 2014 für 22 Milliarden US-Dollar übernahm, sicherte Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Gründern zu, dass WhatsApp innerhalb der nächsten fünf Jahre nach dem Kauf kein Geld verdienen müsse, wie aus einem Bericht des US-Magazins "Forbes" hervorgeht. Facebook setzt sich mit der Spionage-App über ein Verbot von Apple hinweg - und gerät zunehmend unter Druck.

Obwohl Facebook seit Monaten aus einer Krise in die nächste tappt, nimmt das Geschäft des weltgrößten Online-Netzwerks dadurch keinen Schaden. Selbst in Europa sprang die Nutzerzahl zum Jahresende wieder hoch, nachdem sie zuvor leicht rückläufig war. Der Konzern kündigte an, dass er in Zukunft viel stärker diese Zahl in den Vordergrund stellen wird, statt der bisherigen Angaben zur Nutzerschaft der Kern-Facebook-Plattform.

Der 2009 gegründete Instant-Messaging-Dienst "WhatsApp" hat unser Leben sehr erleichtert - und doch können seine Funktionen auch verwirren. Die Überlegungen seien aber noch in einem frühen Stadium, es sei eher ein Vorhaben für das Jahr 2020 und später.

Facebook warnte zugleich erneut, dass sich das Umsatzwachstum in diesem Jahr wahrscheinlich verlangsamen werde. Grund waren mehrere Datenskandale und Probleme im Kampf gegen Falschnachrichten und Propaganda. In den USA stagnierte die Nutzerzahl bei 242 Millionen. Denn bei den Nutzern würden die sogenannten Stories vor allem bei Instagram populärer, in der Bilder und Videos für einen Tag für Freunde veröffentlicht werden können.

Facebook hatte zum Jahresende 35 587 Mitarbeiter - 42 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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