Wirtschaftswachstum in Deutschland: Prognose für 2019 auf 1,0 Prozent gesenkt

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. In der Herbstprognose waren die Ökonomen noch von rund 1,8 Prozent Wachstum ausgegangen. Handelskonflikte und Brexit trüben die Aussichten aber weiter. Die Bundesregierung erwartet für 2019 aber nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) machte vor allem die anhaltenden Handelskonflikte sowie die Unsicherheiten rund um den Brexit für die schwächere Prognose verantwortlich.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich den Prognosen des Ministeriums zufolge weiterhin positiv. Die Zahl der Beschäftigten werde auf 45,2 Millionen steigen. Die Arbeitslosenquote werde in diesem Jahr voraussichtlich auf 4,9 Prozent sinken nach 5,2 Prozent im vergangenen Jahr, hieß es. Dazu gehöre auch eine Entlastung der Arbeitnehmer und Unternehmen. "Die guten Jahre können weitergehen, wenn wir klug und umsichtig handeln", sagte der Politiker. Das nun verlangsamte Wachstum müsse ein Ansporn sein, um den Fokus auf "Wachstumsimpulse und Zukunftstechnologien" zu lenken. Planungen sollten beschleunigt und bürokratische Hürden abgebaut werden.

Außerdem fordert der Wirtschaftsminister einen Fahrplan für einen vollständigen Abbau des Solidaritätszuschlags.

Bislang planen Union und SPD beim "Soli" bis 2021 eine Entlastung um zehn Milliarden Euro, die 90 Prozent der Soli-Zahler befreien soll. Die SPD ist jedoch gegen die komplette Abschaffung des Zuschlags.

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