Erdbeben: 14 Bergleute in polnischer Kupfermine vermisst

Die Mine liegt nördlich des westpolnischen Polkowice

Warschau Nach einem Erdbeben sind in Polen sind Menschen in einem Bergwerk verschüttet worden.

Am Abend befreiten die Rettungskräfte zwei Menschen lebend aus dem Schutt, sagte der Direktor der Mine auf einer Pressekonferenz. Mindestens sieben von ihnen sind jedoch verletzt. Außerdem werde zurzeit noch immer nach dem letzten in der Mine verbliebenen Arbeiter gesucht. Das teilte das betroffene Unternehmen nach dem Erdstoß mit. Sieben Arbeiter wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, acht wurden vermisst.

Das Erdbeben nordwestlich von Breslau (Wroclav) erreichte laut dem Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam eine Stärke von 4,6. Zum Zeitpunkt des Bebens waren nach Unternehmensangaben 32 Bergleute in der Mine.

Zunächst hatte eine Sprecherin der Firma davon gesprochen, dass 14 Bergleute vermisst würden. Es hat elf Schächte, der längste von ihnen reicht 1250 Meter in die Tiefe. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren nach Angaben des Bergbauunternehmens KGHM an der Suche nach den Vermissten in der Kupfermine Rudna beteiligt.

Die verletzten Arbeiter im Krankenhaus sind der polnischen Presseagentur PAP zufolge nicht in Lebensgefahr. Bei einem Unglück im November 2016 kamen in der Kupfermine acht Bergleute ums Leben. Obwohl das Erdbeben 2016 mit einer Stärke von 3,4 schwächer war als das neuerliche Beben, waren damals weite Teile des Stollens eingestürzt. Der Auslöser des aktuellen Bebens war zunächst unklar.

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