Chaos am Brenner: Lawine geht ab - Autobahn gesperrt

Schneechaos in Südtirol - Brenner-Autobahn wegen Lawine dicht

Massive Schneefälle und ein Lawinenabgang haben am Samstag für ein Verkehrschaos am Brenner gesorgt. Teilweise fehle auch der Strom.

Vielerorts gab es wetterbedingte Unfälle.

Auch in Umbrien, den Abruzzen und Kampanien warnte der Zivilschutz weiter vor Überschwemmungen. In Venedig kam es zu Hochwasser.

Bei Temperaturen von teils bis zu minus 18 Grad mussten im Grossstadtbereich Stockholm Tausende von Haushalten ohne Strom auskommen, wie SVT berichtete.

Wie der LVF-Bezirksinspektor von Brixen-Eisacktal, Konrad Unterthiner, erklärt, ist es immer noch chaotisch, vor allem auch an der Ausfahrt bei Klausen: "Hier stehen zahlreiche Lkw, die die Autobahn verlassen mussten, aber auch nicht über die Brennerstaatsstraße weiter nach Norden kommen".

Weil der italienische Teil der Brennerautobahn nach einem Lawinenabgang zwischen Sterzing und dem Brennerpass komplett gesperrt werden musste, hieß es auch auf der österreichischen Seite: Nichts geht mehr.

"Die Verkehrssituation auf den Staatsstrassen und auf der Brennerautobahn hat sich leicht entspannt, kritische Situationen bestehen aber weiterhin", teilte der Südtiroler Zivilschutz mit. Nach der Freigabe der Südspur wurde auch die Nordspur Stück für Stück wieder befahrbar gemacht. Verletzt wurde dabei niemand. An einigen Auffahrten habe man LKW ohne Schneeketten gestoppt, um weiteres Chaos zu verhindert. Weil die Situation auf vielen Straßen "kritisch" war, konnten teilweise auch Schienenersatzbusse nicht fahren.

Unterdessen ist bei einer Lawine in den französischen Alpen ein Mensch ums Leben gekommen. Das Unglück hatte sich demnach am Nachmittag in Savoyen ereignet, die Schneemassen gingen außerhalb einer Piste des Skigebiets Val Cenis nieder und begruben etwa ein Dutzend Skifahrer unter sich. Da für heute, Samstag, und am Sonntag weitere Schneefälle angekündigt waren, war auch für Sonntag noch mit Einschränkungen im Bahnverkehr sowie insgesamt im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

Zur Identität des Todesopfers und der Verletzten wurden keine Angaben gemacht. Unweit der Grenze zu Österreich war der Nachrichtenagentur Ansa zufolge eine Lawine auf einem Autobahn-Abschnitt niedergegangen. Touristen im Pustertal und anliegenden Tälern wurden dazu aufgerufen, geplante Abreisen aufzuschieben.

Laut Medienberichten saßen Reisende stundenlang in ihren Autos fest. Die Straße kann vorerst nicht befahren werden.

Ein Reisebus bleibt wegen starker Schneefälle stecken. Ein Zug entgleiste zwischen den Bahnhöfen von Treviso und Castelfranco Veneto, was zu erheblichen Problemen im Bahnverkehr in der Region Venetien führte. Schneefälle belasteten den Verkehr auf mehreren Autobahnen in der Lombardei, in der Emilia Romagna und im Piemont. Der Wasserstand lag am Sonntag erneut bei mehr als 110 Zentimetern. Auch in Rom regnete es am Samstag ohne Unterlass.

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