Bewohnerin nach Brand in Paris festgenommen

Insgesamt 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz um den Brand zu bekämpfen

Rund zwei Dutzend Bewohner retteten sich nach Behördenangaben vor den Flammen aufs Dach oder kletterten aus ihren Fenstern. Rund 30 Menschen wurden bei dem Feuer im wohlhabenden Pariser 16. Arrondissement verletzt. Frankreichs Innenminister Christophe Castaner zufolge ist die Frau den Behörden bekannt, sie soll psychische Probleme haben.

Das Feuer war im siebten und achten Stock des Hauses ausgebrochen. Noch Stunden nach dem Ausbruch brannten mehrere Etagen des Gebäudes in der rue Erlanger.

Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus und haben eine Frau festgenommen, die in dem Haus lebte. "Wir wissen nicht, ob wir noch Opfer in den zerstörten Wohnungen finden". Die Brandursache war nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP zunächst unklar.

In der Nähe des betroffenen Wohnhauses nahm die Polizei in der Früh eine Frau fest, die in dem Haus lebte. Ersten Meldungen zufolge wird wegen Brandstiftung mit Todesfolge ermittelt. Nachbarn sprachen davon, dass dem Brand ein Streit vorausgegangen war. Alles sei in Rauch gehüllt gewesen, es habe erstaunlich lange gedauert, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gebrannt habe es in einem Gebäude im Innenhof. "Die Bewohner standen an den Fenstern und auf dem Dach". Sie konnten von Einsatzkräften gerettet werden. Ein Nachbarin erzählte einem dpa-Reporter, sie habe nebenan herzzereißende Schreie aus dem Haus gehört. "Ich bin schockiert." Einer der Feuerwehrleute hielt einen kleinen weißen Hund in den Armen: "Kennt jemand den Besitzer?" Vor der Explosion war die Feuerwehr wegen eines Gasgebrechens an den Einsatzort gerufen worden. "Gedanken an die Opfer".

Die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, sprach den Angehörigen ihr Beileid aus. "Ich möchte meine tiefe Traurigkeit zum Ausdruck bringen und Ihnen meine volle Unterstützung zusichern", schrieb sie auf Twitter. Hidalgo bedankte sich außerdem bei den Feuerwehrleuten, die wieder einmal ihr Leben riskiert hätten. 27 Menschen erlitten leichte Verletzungen, unter ihnen drei Feuerwehrleute. Angrenzende Wohnhäuser wurden evakuiert, einige waren einsturzgefährdet.

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