Lieferengpässe in Leipzig - Leergekauft: Russischer Discounter "Mere" erstmal dicht

Kassiererin Mere

Der Supermarkt Mere war angetreten, um Lidl und Aldi Konkurrenz zu machen.

Der russische Discounter hatte in der Vorwoche in Leipzig seine erste Filiale in Deutschland eröffnet. Die temporäre Schließung einer Filiale wegen Lieferschwierigkeiten zeugt allerdings davon, dass das Management die Lieferkette noch nicht im Griff hat.

Erst in der vergangenen Woche eröffnet der russische Discounter "Mere" seine erste Filiale in Deutschland.

Zahlreiche Produkte seien bereits wegen der großen Nachfrage in den ersten Tagen ausverkauft, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag auf Anfrage. Mit niedrigen Preisen und spärlichem Design bietet der Markt unter der Bezeichnung Mere auf 1000 Quadratmetern vor allem Lebensmittel an. Um den Lieferanten Zeit zu geben, sei die Filiale in Leipzig an diesem Montag und Dienstag geschlossen.

Ab 6. Februar soll der Discounter wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten ab 9 Uhr geöffnet haben.

Der Newcomer auf dem deutschen Discounter-Markt ist also ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden, wenn es nach der Lesart von TS Markt, der deutschen Tochter der russischen Gruppe Torgservis, geht. Aber auch Textilien, Drogerieartikel und Haushaltwaren gehören zum Sortiment.

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