USA fordern Venezuelas Militär erneut zum Überlaufen auf

Oppositionsführer und selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó lässt sich in Caracas von seinen Anhängern feiern

Allerdings lies Maduro dieses Ultimatum verstreichen und bezeichnete es als "Frechheit".

Die USA haben die Militärführung in Venezuela erneut aufgefordert, sich dem selbsternannten Gegenpräsidenten Juan Guaidó anzuschließen und sich von Präsident Nicolás Maduro abzuwenden.

Venezuela steckt seit Langem in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise.

Obwohl das südamerikanische Land über die größten bekannten Erdölreserven weltweit verfügt, fehlen inzwischen Lebensmittel und Medikamente, Hyperinflation macht Bargeld faktisch wertlos. Rund drei Millionen Venezolaner sind bereits vor dem Elend ins Ausland geflüchtet. Regierungskritiker werden inhaftiert, Korruption ist weit verbreitet, Gewaltkriminalität grassiert. Nach US-Angaben haben bereits einige Militärs die Seiten gewechselt. Auf die Frage, was passieren müsste, damit die USA in Venezuela militärisch aktiv würden, sagte er in einem am Sonntag veröffentlichten Interview des Senders CBS: "Ich möchte das nicht sagen".

Maduro warnte vor der Gefahr eines Bürgerkriegs. Zuvor hatte er mit Blick auf die USA auch von einem möglichen "Vietnam"-Szenario in Südamerika gesprochen". "Alles hängt vom Grad der Verrücktheit und der Aggressivität des Imperiums des Nordens und von dessen westlichen Verbündeten ab", sagte er in einem Interview des spanischen Fernsehsenders La Sexta. Er argumentiert, Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr habe demokratischen Standards nicht genügt. Dieser Meinung sind auch die deutsche und andere europäische Regierungen. Die USA erkennen ebenso wie Kanada und mehrere lateinamerikanische Länder Guaidó als amtierenden Staatschef Venezuelas an. Deutschland, Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien, die Niederlande und Belgien hatten deshalb angekündigt, den Parlamentschef Guaidó als legitimen Übergangspräsidenten anerkennen zu wollen.

Die EU hat bisher keine einheitliche Linie zu Venezuela. Man hoffe, dass sich der Weg zu freien Wahlen möglichst kurz und friedlich gestalte.

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