Illegale Einwanderung - US-Regierung schickt 3750 Soldaten an Mexiko-Grenze

USA - Mexiko Trump schickt zusätzliche Soldaten an Grenze zu Mexiko

Die Einheiten sollen Stacheldraht verlegen und auch eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren.

Trump hatte zuletzt in Zweifel gezogen, dass die Republikaner im Kongress den Demokraten die Finanzierung für die von ihm geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko abringen können. Die Soldaten sollen die Zoll- und Grenzbeamten unterstützen, indem sie unter anderem auf rund 240 Kilometern Stacheldraht verlegen. Mit der Entsendung steigt die Zahl der Soldaten an der Grenze auf rund 4350.

Im Kampf gegen die illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Ihr Einsatz ist demnach für drei Monate geplant.

Kongressabgeordnete hinterfragten bei einer Anhörung, ob die Grenzmission die Soldaten von ihren Hauptaufgaben - Extremisten im Ausland zu bekämpfen und für Gefechte zu trainieren - abhalten würde. Er reagierte damit auf die Märsche von Tausenden Menschen aus Zentralamerika in Richtung USA.

USA - Mexiko Trump schickt zusätzliche Soldaten an Grenze zu Mexiko

Der Schutz der Grenze ist für US-Präsident Trump das zentrale Wahlkampfversprechen. Trump-Kritiker bezeichneten die Truppenentsendung damals als Wahlkampfmanöver und Verschwendung von Steuergeldern. Trump wollte die Demokraten dazu zwingen, den von ihm verlangten Mitteln von 5,7 Milliarden Dollar für den Mauerbau zuzustimmen, er hatte damit aber keinen Erfolg. Nach fünfwöchiger Haushaltssperre lenkte Trump schließlich ein und verständigte sich mit den Demokraten auf einen dreiwöchigen Übergangshaushalt.

Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden.

Der US-Präsident bekräftigte am Sonntag seine Forderungen. Angesichts der "Karawanen, die durch Mexiko auf unser Land zumarschieren" müssten die Republikaner dazu bereit sein, alles für eine "starke Grenzsicherung" zu unternehmen, erklärte er auf Twitter. "Die Demokraten tun nichts". "Wenn es keine Mauer gibt, gibt es keine Sicherheit", schrieb er. "Menschenschmuggel, Drogen, Kriminelle aller Arten - bleibt draußen", erklärte er weiter. Um das Geld für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.

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