Talfahrt drückt Dax wieder unter 11 000 Punkte - Politik

Der Dax am Freitagnachmittag. Quelle REUTERS

Der Leitindex notierte mit 11.024 Zählern auf dem gestrigen Niveau. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,9 Prozent auf 25.169 Punkte. Zudem gefiel vielen Anlegern die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump nicht, er werde sich nun doch nicht vor Ablauf einer wichtigen Frist Anfang März mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen und über Lösungen für den Handelsstreit beraten.

Ungewöhnlich große Kursausschläge gab es zum Wochenschluss im Kleinwertindex SDax: Um etwas mehr als ein Viertel brachen dort die Papiere von Leoni ein. Die Aktien des Autozulieferers stürzten um 32 Prozent ab und erreichten den tiefsten Stand seit mehr als sieben Jahren. Der TecDax stieg um 0,1 Prozent auf 2537 Stellen. Leoni verfehlte seine Jahresziele, strich die Dividende und senkte die Mittelfristziele. Für die erste Handelswoche im Februar ergibt sich damit aktuell ein Verlust von 2 Prozent.

An der Spitze des SDax sorgte zugleich Ceconomy regelrecht für Euphorie, denn der Aktienwert des Elektronikhändlers legte um fast ein Fünftel zu. Die Zahlen seien "besser als befürchtet", hieß es unisono.

Unter den Einzelwerten im Dax rückten Deutschen Bank in den Fokus, die 0,9 Prozent verloren. Analyst Volker Bosse von der Baader Bank hob nach drei Quartalen in Folge mit Umsatzrückgängen vor allem das flächenbereinigte Wachstum hervor. Ein Bericht in der "Wirtschaftswoche" liess erneut Spekulationen über eine Fusion mit der Commerzbank hochkochen. Der Zahlungsabwickler hatte zuvor mitgeteilt, er arbeite mit der Polizei in Singapur zusammen, um die Vorwürfe zu angeblichen Unregelmäßigkeiten auszuräumen. Deren Papiere zeigten sich im MDax indes unauffällig mit minus 0,2 Prozent.

Ein kleines Erholungsplus von 1 Prozent verzeichneten die Aktien von Wirecard nachdem sie am Vortag erneut um 15 Prozent abgestürzt waren.

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise besorgte sich für die kürzlich angekündigte Übernahme in den USA Kapital in Höhe von 400 Millionen Euro. Analysten hatten den Zukauf und damit den Ausbau des Wachstumsgeschäfts mit Inhaltsstoffen für Heimtiernahrung erst kürzlich gelobt. Die Kapitalerhöhung kam ausserdem nicht überraschend, hiess es nun am Markt.

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