Frankfurt Musikvideo-Dreh rief Spezialkräfte der Polizei auf den Plan

Spezialkräfte der Bundespolizei

Mit Spezialeinsatzkräften hat die Polizei den Dreh eines Musikvideos unterbrochen.

Erstmeldung vom 10.Februar: Frankfurt - Aufregung am Freitag: Maskierte Männer mit Maschinenpistolen in der Tiefgarage eines Supermarktes - das Szenario hat ein Mann in Frankfurt beobachtet und umgehend die Polizei verständigt. Er rief daraufhin die Polizei, die auch gleich mit Sondereinsatzkräften anrückte.

Maskiert und vermeintlich schwer bewaffnet dringen 20 Männer in eine Tiefgarage in Frankfurt ein.

Plötzlich musste es ganz schnell gehen: Nachdem sich ein besorgter Zeuge bei der Frankfurter Polizei gemeldet hatte, zog die Leitstelle speziell ausgebildete Interventionskräfte und Spezialeinsatzkräfte aus der ganzen Stadt zusammen und schickte sie zum Einsatzort.

In Frankfurt hat der Dreh eine Musikvideos zu einem Polizeieinsatz geführt.

Es handelte sich bei der Aktion um die Vorbereitungen zu Dreharbeiten für ein Rap-Video. Das habe sich bei der Kontrolle der Personen aus der Tiefgarage herausgestellt, hieß es. In der Genehmigung sei von den Produzenten des Drehs aber verlangt worden, die Polizei rechtzeitig zu benachrichtigen.

Der Dreh könnte jetzt das Budget der Rapper sprengen: "Wir prüfen derzeit, ob wir den Einsatz in Rechnung stellen können", so der Sprecher.

Zu den voraussichtlichen Kosten für den Einsatz wollte sich ein Polizeisprecher nicht äußern, auch nicht zur Zahl der eingesetzten Polizisten. Die Identität des Rappers wollte die Polizei öffentlich nicht bekannt geben. Bei den gezeigten Maschinenpistolen handelte es sich den Angaben zufolge nicht um scharfe Schusswaffen.

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