Brexit: 42 Unternehmen zogen in die Niederlande

Ab nach Holland? Unternehmen verlassen die Insel

Nach dem Jahresbericht der niederländischen Agentur für Auslandsinvestitionen sei man mit weiteren 250 Unternehmen im Gespräch, die erwägen, wegen des Brexits in die Niederlande umzuziehen. Doch das ist nur der Anfang.

Die Niederlande haben wegen des bevorstehenden Brexit bereits mehr als 40 Unternehmen aus Großbritannien abwerben können. 42 britische Unternehmen seien 2018 in die Niederlande umgezogen, teilte das Wirtschaftsministerium am Samstag in Den Haag mit.

Damit waren rund 291 Millionen Euro Investitionen verbunden, rund 2000 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden.

Ungezogen seien unter anderem die japanische Investmentbank Norinchukin, das Medienunternehmen TVT Media, die Finanzdienstleister MarketAxess und Azimo sowie der Seefahrtsversicherer UK P&I.

Die Regierung verhandelt derzeit mit 250 Firmen, zum Großteil aus Großbritannien, aber auch aus den USA und Asien.

Diese überprüften angesichts des für den 29. März geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU ihre Standorte in Europa. "Sie umfassen Unternehmen aus dem Finanzsektor, Medien und Werbung, Biowissenschaften und Gesundheit sowie Logistik", heißt es in der Mitteilung. Die heimische Agentur für ausländische Investitionen wolle die Firmen von einer Verlagerung von Aktivitäten in die Niederlande überzeugen.

Zu den Unternehmen und Organisationen, die Großbritannien den Rücken kehrten, gehört etwa die europäische Arzneimittelagentur EMA, die ihren Sitz nun in Amsterdam hat.

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