Forscher warnen vor "Zombie-Krankheit" - sind auch Menschen gefährdet?

Gefährlich für den Menschen? „Zombie“-Krankheit befällt tausende Wildtiere – und endet immer tödlich

Nicht umsonst sprechen Experten von der sogenannte Zombie-Krankheit. Das legt die Befürchtung nahe, dass die Krankheit auch für Menschen eine potenzielle Gefahr darstellen könnte, wie die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) vermeldete. CWD stammt aus derselben Krankheitsfamilie wie Rinderwahnsinn. Außerdem wurde infiziertes Fleisch in Südkorea importiert, wo anschließend auch die ersten Fälle gemeldet wurden.

Die Übertragungsmöglichkeiten seien noch nicht eindeutig geklärt, berichtet die taz. So soll sich die Krankheit bei frei lebenden Tieren in betroffenen Gebieten auf jedes zehnte Tier, in stark besiedelten Gebieten auf jedes vierte Tier übertragen haben. Dabei handelt es sich um die Chronic Wasting Disease (CWD - wörtlich übersetzt: Chronische Auszehrungskrankheit), die vorwiegend Hirsche, Elche und Rentiere befällt (beispielsweise Wapiti, Schwarz- und Weißwedelhirsche).

Die Folgen: Gewichtsverlust, erhöhter Speichelfluss, Koordinationsschwierigkeiten und Aggressivität.

Eine Krankheit, die Menschen in Zombies verwandelt, stellt ein beliebtes Thema in Horrorfilmen dar. Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der Symptome kann extrem lange dauern - ganze zwölf Monate. Die Krankheit endet immer tödlich und ist sehr gefährlich.

Eigentlich ist die Nervenkrankheit schon länger bekannt. Da die Genetik der Affen zum Teil der menschlichen ähnelt, geht aus diesen Testversuchen hervor, dass auch Infizierung bei Menschen nicht ausgeschlossen werden kann.

Ein Experiment habe gezeigt, dass sich auch Affen anstecken können, berichtet die taz. Aber: Einer wissenschaftlichen Studie zufolge können sich Affen infizieren, die mit Fleisch und Blut der erkrankten Tiere in Berührung kommen.

Es sei zwar bislang noch kein Fall bekannt, bei dem ein Mensch von der Zombie-Krankheit betroffen sei.

Der US-Wissenschaftler Michael Osterholm von der Universität Minnesota sagte gegenüber USA TODAY: "Es ist wahrscheinlich, dass CWD in den nächsten Jahren bei Menschen vorkommen wird".

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