Heather Nauert zieht Bewerbung als US-Botschafterin bei der UNO zurück

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Nauert war erst 2017 ins State Department gekommen und verfügte bis dahin über keine außenpolitische Erfahrung. Das erklärte Nauert in einer schriftlichen Mitteilung des US-Außenministeriums.

Heather Nauert war Moderatorin bei Fox News, bevor sie Sprecherin des im US-Außenministerium wurde.

Heather Nauert, die Kandidatin von US-Präsident Donald Trump für das Amt als Botschafterin bei den Vereinten Nationen hat ihre Bewerbung zurückgezogen. Vorausgegangen war wochenlange Kritik und Spott an Trumps Personalentscheidung. Die Entscheidung habe sie im Interesse ihrer Familie getroffen. Die vergangenen zwei Monate seit ihrer Nominierung seien für ihre Familie eine Strapaze gewesen, schrieb Nauert zur Begründung. Vor etwa zwei Monaten, Anfang Dezember, hatte Trump angekündigt, sie nach dem Rückzug von Nikki Haley zur neuen UN-Botschafterin zu ernennen.

Nauerts abrupter Rückzug kam dennoch überraschend, da die Bestätigung ihrer Kandidatur angesichts der Mehrheit der Republikaner im Senat als Formsache erschien.

Mehrere US-Medien berichteten, Grund für Nauerts Rückzug sei vielmehr ein Detail aus ihrer Vergangenheit gewesen: Demnach habe Nauert vor Jahren ein Kindermädchen beschäftigt, das ihr Gehalt aber nicht versteuert habe.

Bei ihrer Entscheidung, die Bewerbung fallenzulassen, könnte auch ein mögliches Problem mit einem von Nauert und ihrem Mann angestellten Kindermädchen ein Faktor gewesen sein, verlautete aus Beraterkreisen.

Seine harte Haltung in Fragen der Einwanderung ist ein Markenzeichen von Präsident Trump. Damit ist die Nachfolge von Uno-Botschafterin Nikki Haley weiter ungeklärt.

Nauert betonte, sie sei dankbar für das Vertrauen, das Trump und Aussenminister Mike Pompeo in sie gesetzt hätten. Der stellvertretende Aussenamtssprecher Robert Palladino erklärte, Trump werde schon bald seinen neuen Kandidaten bekannt geben. Sie hatte früher für den Nachrichtensender Fox News gearbeitet. Gemeinsam mit KollegInnen wie Ainsley Earhardt moderierte sie das populäre aber wegen seiner einseitigen politischen Färbung kontroverse Frühstücksformat "Fox & Friends".

Als Staatssekretärin sitzt die Mutter zweier Söhne inzwischen bei wichtigen internationalen Verhandlungen mit am Tisch. Der früheren Gouverneurin des Bundesstaats South Carolina werden Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt. Sie gilt als höchst loyal zu Pompeo und zu Trump.

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