ROUNDUP: Verstärkter internationaler Druck auf Maduro in Venezuela

US-Vizepräsident Mike Pence reicht...die Hand

Die Vetomächte Russland und China, die zu den wichtigsten Verbündeten des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro zählen, stoppten das Vorhaben jedoch.

Pence kündigte an, Vermögen in den USA venezolanischer Funktionäre, die für Gewalt gegen Zivilisten verantwortlich seien, werde eingefroren. Am Montag nahm er an einem Treffen der Lima-Gruppe in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá teil.

Die von den USA eingebrachte Resolution forderte "freie, faire und glaubwürdige" Wahlen in dem südamerikanischen Land sowie die ungehinderte Einfuhr von Hilfsgütern. Außerdem ist es US-Bürgern nicht gestattet, mit ihnen Geschäfte zu machen. Maduro sieht darin einen Vorwand für die USA, in Venezuela einzumarschieren und ihn zu stürzen, da die USA die Lieferung von Hilfsgütern nach Venezuela mit Hilfe einer Resolution im UNO-Sicherheitsrat durchsetzen wollen - womöglich noch in dieser Woche. Nicolas Maduro soll vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden [siehe Berichte "Welt-Online"]. Er rief die in Bogotá versammelten Staaten der Lima-Gruppe auf, einen "mächtigeren und wirkungsvolleren Ring" um Maduro zu ziehen. Den Einsatz von Gewalt, um Maduro zum Rücktritt zu zwingen, lehnte das Bündnis allerdings ab.

"Wir setzen auf einen friedlichen Übergang zur Demokratie, indem wir weiterhin wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf das Maduro-Regime ausüben", sagte Pence. Es kam zu Zusammenstößen mit Anhängern Guaidós, mit mindestens drei Toten und über 330 Verletzten.

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat die Staaten der Region um mehr Unterstützung im Ringen um die Macht in seinem Land gebeten.

Dramatische Szene auf der Grenzbrücke...ngesprochen

In Venezuela tobt ein heftiger politischer Machtkampf zwischen der bürgerlichen Opposition und der sozialistischen Regierung unter Maduro. "Ich bin diese Verpflichtung nicht eingegangen, um sie ausserhalb Venezuelas zu erfüllen", sagte Guaidó in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Dieses zu dulden "wäre eine Bedrohung für die Stabilität des Kontinents".

Rückendeckung erhielt Guaido von US-Vizepräsident Pence.

Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza schlug unterdessen erneut ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump vor. Die US-Regierung stehe "zu hundert Prozent" hinter Guaido. Auch Kolumbiens Präsident Ivan Duque stellte sich hinter Guaidó. Größerer Druck auf die Linksnationalisten würde den angestrebten Machtwechsel in Venezuela beschleunigen, sagte Duque.

Zur Lima-Gruppe gehören mehr als ein Dutzend Staaten Amerikas, darunter Brasilien, Argentinien und Kanada.

Ein militärisches Eingreifen lehnte die Lima-Gruppe ab. Perus Außenminister Hugo de Zela Martínez betonte bereits vor dem Treffen der Staatengruppe, dass sein Land eine militärische Intervention nicht unterstützen würde. Die Länder der Lima-Gruppe seien bereit, härtere Positionen einzunehmen und in politischer wie finanzieller Hinsicht tätig zu werden. Dem pflichtete auch sein Amtskollege aus Kolumbien, Carlos Holmes Trujillo, bei. Es müsse ein friedlicher Weg gefunden werden, sagte Andrés Manuel López Obrador: "Das beste ist ein Dialog".

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