Axel Springer verdient immer mehr Geld im Internet - Überregionale Wirtschaft

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Jan Bayer, Vorstand News Media International bei Axel Springer, sagt: "Es ist uns gelungen, die Marke 'Business Insider' auch in Deutschland wirtschaftlich erfolgreich zu etablieren und eine relevante Zielgruppe zu erschließen". Das Konzern-Gesamtergebnis sank von 280 Millionen auf 208 Millionen Euro, was auch mit An- und Verkäufen zusammenhängt. Nun will Springer die nächste Ausbaustufe zünden, "um das Potenzial der Marke Business Insider auch in Deutschland noch stärker zu nutzen", wie das Unternehmen mitteilt.

Der Anteil der digitalen Geschäfte am Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum auf 70,6 Prozent. Das anhaltende Wachstumspotenzial verdeutlicht wiederum das organische Wachstum der digitalen Medien: der Umsatz stieg um 9,6 Prozent.

"Wir sind weiterhin auf dem Weg zum rein digitalen Verlag", sagte Döpfner. Vor allem die Sparte Classified Media, in der die Rubrikenportale unter anderem für Immobilien, Jobs und Urlaubsunterkünfte zusammengefasst sind, war erneut Treiber von Umsatz und Gewinn. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll auf Vorjahresniveau liegen und organisch im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Das Jobportal Stepstone werde in diesem Jahr allein in Deutschland 300 neue Mitarbeiter einstellen, kündigte Döpfner an, zudem nach Polen expandieren. Die profitable "Insider"-Gruppe befinde sich auf dem Weg zur größten Nachrichtenmarke der USA, wobei bereits 51 Prozent der Leser von "Business Insider" außerhalb der Vereinigten Staaten lebten". Die Redaktion in den USA wurde im vergangenen Jahr um 25 Prozent aufgestockt - auf mehr als 270 Journalisten.

Die nationalen Medienmarken WELT und "Bild" machten Fortschritte beim Ausbau ihrer digitalen Abonnenten. An der Börse verlor der Aktienkurs gut 7 Prozent. Döpfner kündigte an, gegen den Trend in journalistische Angebote zu investieren. Döpfner schloss aber aus, dass Springer Zeitungen aus der DuMont Mediengruppe kaufe.

DE0005501357) wird für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 2,10 Euro ausbezahlen, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet die Axel Springer SE mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

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