Ethiopian Airlines: 157 Tote bei Flugzeugabsturz in Äthiopien

Ethiopian Grafik

Das teilte die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines am Sonntag mit.

Beim Absturz einer Boeing 737-800MAX der Ethiopian Airlines sind alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Wenige Minuten nach dem Start in Addis Abeba ist eine Passagiermaschine von Ethiopian Airlines verunglückt.

Via Twitter sprach das Büro des äthiopischen Regierungschefs Abiy Ahmed den Angehörigen sein Beileid aus: "Wir möchten den Familien von denen, die heute auf einem planmäßigen Ethiopian-Airlines-Flug nach Nairobi in Kenia ihr Leben verloren haben, unser tiefes Mitgefühl aussprechen". Die Insassen hätten 33 verschiedene Nationalitäten gehabt, meldete die Airline. Laut der Flugüberwachungs-Webseite Flightradar24 schwankte die Geschwindigkeit während des Steigflugs.

Ungeachtet der noch zu klärenden Absturzursache ist die Sicherheitsbilanz von Ethiopian Airlines durchwachsen. Die Fluglinie fliegt mehr als hundert Flughäfen auf fünf Kontinenten an. In den vergangenen Jahren habe das durchschnittliche Wachstum bei 25 Prozent gelegen.

Nach Angaben von Boeing hatte der amerikanische Flugzeugbauer im Juli 2018 seine erste 737-800 MAX mit einer Kapazität von 160 Sitzplätzen an Ethiopian Airlines als "Afrikas größte und am schnellsten wachsenden kommerzielle Luftlinie" ausgeliefert.

Im November 1996 wurde eine Maschine der Airline entführt. In den USA gelten seitdem strengere Sicherheitshinweise für die Boeing 737-8. Diese Boeing ist vom gleichen Flugzeugtyp wie die Maschine der indonesischen Gesellschaft Lion Air, die im Oktober 13 Minuten nach dem Start in Jakarta abgestürzt war. Sie bietet weltweite Verbindungen, auch nach Frankfurt am Main, München, London, New York, Bangkok und Dubai.

In seiner Geschichte hat die 1945 gegründete Fluggesellschaft nach Informationen der "Aviation Safety Database" mindestens 60 größere Unfälle erlebt. Das Flugzeug stürzte etwa 50 Kilometer südöstlich von Addis Abeba ab.

Unter den Opfern sollen sich laut Medienberichten sieben britische Staatsbürger sowie möglicherweise drei Österreicher befinden.

Weltweit war die Zahl der Todesopfer durch Flugzeugunglücke zuletzt stark gestiegen. Bei dem Absturz kamen damals 189 Menschen ums Leben. Fliegen bleibt dennoch eine der sichersten Möglichkeiten, sich fortzubewegen. Die Angaben sind wichtig für die Kontrolle des Flugs.

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