Herbe Kritik: VW-Betriebsratschef Osterloh klagt über 'mangelhaftes Management'

Volkswagen-Mitarbeiter fertigen einen Golf

Im Dezember kündigt Volkswagen Einsparungen an: Die Marke soll durch Investitionen in Elektroautos und Digitalisierung zukunftsfähig werden.

Volkswagen plant offenbar ein milliardenschweres Sparprogramm und will Tausende Jobs streichen. Darüber müsse das Management aber noch mit den Arbeitnehmervertretern verhandeln. Zugleich hieß es von Seiten des Betriebsrats, VW habe in Deutschland eine bis zum Jahr 2025 gültige Beschäftigungsgarantie, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließe.

Das "Handelsblatt" hatte zuvor unter Berufung auf Konzernkreise über die Pläne berichtet. Stellenstreichungen wollte der Marken-Finanzvorstand Arno Antlitz schon damals nicht ausschließen. Betriebsratschef Osterloh attackiert das Management scharf - und wirft der Konzernführung schwere Fehler vor. "Es kann nicht sein, dass hier Milliarden versenkt werden und das bleibt ohne Folgen", sagte Osterloh am Freitag der "Braunschweiger Zeitung". Der Betriebsratschef verwahrte sich in dem Bericht gegen den Vorwurf, den Umbau des Unternehmens zu behindern.

Auch die Konzerntochter Audi steht vor einem Sparprogramm. Es sei klar, "dass wir Speck angesetzt haben und wieder Muskeln aufbauen müssen".

Grund sei die Umstellung auf Elektroautos, für die VW mehr Geld benötige.

Schot kritisierte unter anderem die hohe Zahl an Managern im Unternehmen und die sinkende Profitabilität pro Mitarbeiter. "Es gibt viele Stellschrauben in einem so großen Unternehmen, um die Gesamtleistung zu steigern".

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