Stromausfälle: Venezuelas Gegenpräsident Guaidó bittet Deutschland um Hilfe

Oppositionsführer Juan Guaido bei Großdemonstration in Caracas

Der selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó setzt derweil auf Hilfe aus Europa und Japan für eine Lösung in der Krise.

Er bat zudem die Abgeordneten des Parlaments, heute auf einer außerordentlichen Sitzung den Nationalen Notstand zu erklären.

Teile des Landes sind bereits seit Donnerstag von der Elektrizitätsversorgung abgeschnitten. "Sie haben noch nicht versucht, Guaidó festnehmen zu lassen", sagte Bolton. Zahlreiche Geschäfte blieben wegen des Stromausfalls geschlossen, in Caracas funktionierte die Metro nicht, am internationalen Flughafen fielen zahlreiche Flüge aus.

Wegen des anhaltenden Stromausfalls in Venezuela hat die Regierung für Montag erneut einen arbeits- und schulfreien Tag ausgerufen. Daraufhin schalteten sich die Turbinen im Wasserkraftwerk Guri ab. Die Regierung von Maduro hingegen machte einen von den USA geplanten Cyberangriff für den Stromausfall verantwortlich. Im Machtkampf mit Staatschef Maduro will die Opposition die Wut vieler Venezolaner nutzen und eine Entscheidung erzwingen.

Darüber hinaus twitterte er, es gebe Gespräche mit Energieexperten aus Deutschland und Japan und fügte hinzu, "Beratungen" mit Deutschland und Japan hätten es ermöglicht, einen Plan zu erarbeiten, um die Venezolaner von der "Dunkelheit" zu befreien. "Männer der Streitkräfte: Es ist an der Zeit, das Volk zu beschützen", sagte Guaidó. "Das Militär kann nicht länger Komplize des Thronräubers im (Präsidentenpalast) Miraflores sein".

Nach Einschätzung der USA verhandelt das Militär längst hinter den Kulissen mit der Opposition über einen Seitenwechsel.

In Venezuela legt ein Stromausfall seit Tagen Teile des Landes lahm. Nun hat der selbst ernannte Übergangspräsident Guaidó Deutschland um Hilfe gebeten. Allerdings ist es dem 35-Jährigen bislang nicht gelungen, Staatschef Maduro wirklich gefährlich zu werden. Sollten sich die Soldaten tatsächlich auf seine Seite schlagen, würden die Karten neu gemischt.

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