'Tabuthemen darf es nicht geben' Audi-Chef macht bei Umbau Druck

Audi-Chef Bram Schot

Der Vorstand des deutschen Autobauers Audi stimmt einem Zeitungsbericht zufolge die Beschäftigten auf Stellenstreichungen im Zuge des angekündigten Sparkurses ein.

An die Beschäftigten appellierte Schot: "Wir erwarten dabei von allen Audianern, dass sie ihren Beitrag leisten und sich konsequent qualifizieren". Audi müsse Kosten und Komplexität in den Griff bekommen und: Es führe kein Weg daran vorbei, die Personalstruktur zu überdenken, heißt es darin.

Die Audi-Betriebsräte in Neckarsulm und Ingolstadt haben jetzt eine Beschäftigungssicherung bis 2030 gefordert. "Das Geld, das wir dafür brauchen, müssen wir aber selbst erwirtschaften können, sonst können wir die geplanten 40 Milliarden Euro für Zukunftsthemen nicht finanzieren", schreibt Schot weiter.

Erst war kurzem war der Volkswagen-Großaktionär Wolfgang Porsche mit seinem Unternehmen hart ins Gericht gegangen und hatte mit Blick auf die Marke Volkswagen kritisiert: "Wir haben Speck angesetzt". Es sei klar, "dass wir Speck angesetzt haben und wieder Muskeln aufbauen müssen".

In einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" sagte der neue Audi-Chef Bram Schot: "Audi soll und wird deutlich schneller und agiler als heute werden". Wolfgang Porsche ist Sprecher der Eigentümerfamilie, die über die Porsche-SE-Holding die Mehrheit der Stimmrechte am Volkswagen-Konzern kontrolliert.

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