Airbus nimmt A380 zurück:Lufthansa wechselt zum Dreamliner

German air carrier Lufthansa is pulled for technical maintainance at the airport in Frankfur

Von den 14 Flugzeugen sollen sechs an Airbus zurückverkauft und bis 2023 abgegeben werden, teilte die Lufthansa am Mittwoch ohne Angaben zum Kaufpreis mit. Daher reduziert die Lufthansa Group aus wirtschaftlichen Gründen die Anzahl ihrer Airbus A380-Flotte von 14 Flugzeugen auf acht. Der Aufsichtsrat gab Grünes Licht für die Bestellung von 40 Langstrecken-Flugzeugen der Typen Boeing 787-9 und Airbus A350-900. Der Boeing-Dreamliner wird erstmals im Lufthansa-Konzern eingesetzt.

Die neuen Flugzeuge werden von Ende 2022 bis 2027 ausgeliefert. Das Investitionsvolumen belaufe sich auf 12 Milliarden Dollar zu Listenpreisen, von denen die Lufthansa eine deutliche Preisreduktion erhalte. Für welche Airline der Gruppe sie an den Start gehen sollen, werde später entschieden. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Rabatte auch in einer Höhe von 50 Prozent nicht unüblich. Neben der Marke Lufthansa besitzt der Konzern noch Swiss und Austrian sowie die Billig-Tochter Eurowings. Für Airbus ist die Abkehr der Lufthansa von der A380 ein weiterer Schlag.

"Für unsere Investitionsentscheidung war neben der Wirtschaftlichkeit der A350 und der B787 auch der deutlich geringere CO2-Ausstoß dieser neuen Generation von Langstreckenflugzeugen ausschlaggebend", teilte Lufthansa-Chef Carsten Spohr mit. Grund sind fehlende Neubestellungen für den doppelstöckigen Flieger mit seinen vier Triebwerken. "Im Schnitt werden die neuen Flugzeuge nur noch rund 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke verbrauchen", erklärte das Unternehmen. Die Betriebskosten würden gegenüber der Vorgängermodelle um rund 20 Prozent sinken, was auch der Umwelt zugute komme.

Die Lufthansa-Gruppe betrieb - Stand Dezember 2018 - eine Langstreckenflotte mit 199 Maschinen. Bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts wird die gesamte Langstreckenflotte modernisiert. Allein die dadurch möglichen Treibstoffeinsparungen summieren sich auf 500.000 Tonnen im Jahr. Darunter sind bereits zwölf Airbusse A350-900.

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