Volkswagen: Bei VW fallen bis zu 7000 Arbeitsplätze weg

Volkswagen will bis zu 7.000 Stellen streichen

Durch die damit verbundene Automatisierung von Routinearbeiten fallen etwa 5.000 bis 7.000 Stellen weg, die durch sozialverträgliche Altersteilzeit abgebaut werden sollen. Er kritisierte die Aussagen zu den 5000 bis 7000 Arbeitsplätzen, weil ihm keine Herleitung dieser Größenordnung bekannt sei. Hintergrund ist, dass VW derzeit viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Das eröffnet Spielraum für das Management, über Stellenstreichungen Kosten zu sparen. Bereits seit einigen Tagen steht ein weiterer Personalabbau bei der Marke VW im Raum. Mit der Umsatzrendite - also dem, was vom Umsatz als Betriebsgewinn bleibt - ist VW unzufrieden. "Vor allem nicht im Vergleich zum Wettbewerb", sagte Brandstätter.

VW-Konzernchef Diess will vor allem die zuletzt schwächelnden Konzernmarken VW und Audi auf mehr Rendite trimmen.

Die Marke Volkswagen-Pkw, zu dem auch das VW-Werk Kassel in Baunatal gehört, will nach einem soliden Geschäftsjahr 2018 die Transformation beschleunigen.

Bereits im Herbst 2016 hatte VW mit der Arbeitnehmerseite ein großes Sparprogramm vereinbart, das bis Ende 2020 läuft. Es sieht den weltweiten Abbau von 30.000 Stellen vor, 23.000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollen 9000 Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung neu entstehen.

Gleichzeitig startet die Marke ein Programm zur Ergebnisverbesserung, das ab 2023 zu einem nachhaltigen Beitrag von 5,9 Milliarden Euro führen soll. China steht bei der Marke für rund die Hälfte aller verkauften Autos.

VW will bis zu 7.000 Jobs nicht neu besetzen. Zugleich sollen im Bereich Software und Elektronikarchitektur rund 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Volkswagen will sich für die Zukunft rüsten und weitere Einsparungen vornehmen. Auch das Auto soll mit vernetzten Anwendungen glänzen. "Wir müssten dann über höhere Preise sprechen", sagte Brandstätter. Rund 500.000 Wagen lieferte der Konzern vergangenes Jahr dorthin aus.

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