Bericht: Neue US-Ermittlung zu Deutscher Bank wegen Trump-Geschäften

Headquarter der Deutschen Bank

Die New Yorker Staatsanwaltschaft habe Dokumente angefordert und die Bank formal vorladen lassen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle. Das Vorhaben wurde 2014 von dem Konzern aufgegeben.

Eine US-Sprecherin der Deutschen Bank betonte dazu auf Nachfrage lediglich, dass das Geldhaus sich weiter zur Kooperation bei berechtigten Ermittlungen verpflichtet sehe.

Ausgelöst worden sei die neue Untersuchung durch die Aussage des früheren Trump-Anwalts Michael Cohen vor einem Kongressausschuss im Februar, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine über den Vorgang unterrichtete Person. Bislang hatte sich die Deutsche Bank unter Verweis auf das Bankgeheimnis geweigert, über ihre Geschäfte mit Trump Auskunft zu geben. Die Demokraten, die seit den Zwischenwahlen im November über die Mehrheit im Repräsentantenhaus verfügen, wollen die Finanzgeschäfte des Präsidenten schon länger genauer unter die Lupe nehmen.

Die Verbindungen der Deutschen Bank zu Trump werden auch von zwei wichtigen Kongressausschüssen, dem Finanzausschuss und dem Geheimdienstkomitee, untersucht. Nach den Pleiten, die der Immobilienmogul in den neunziger Jahren mit seinen Casinos und Hotels in Atlantic City erlitten hatte, machten die meisten großen Banken einen Bogen um ihm. Dieser habe Kopien von für die Deutsche Bank bestimmten Finanzunterlagen vorgewiesen.

Zeitweise stand Trump laut US-Medienberichten bei der Deutschen Bank mit 340 Millionen Dollar (nach heutigem Wert: rund 300 Millionen Euro) in der Kreide. Inzwischen sollen es weniger sein. Dafür musste Trump erneut Kredite aufnehmen: Merkwürdigerweise bei der Deutschen Bank. Laut Medienberichten vom Dezember 2017 forderte auch er bei dem Institut Unterlagen an.

Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters äußerte bereits im Mai 2017 in einem Schreiben an die Deutsche Bank den Verdacht, dass Darlehen des Instituts für den Trump-Konzern und die Trump-Familie durch Bürgschaften der russischen Regierung abgesichert worden seien "oder in irgendeiner Weise mit Russland in Verbindung standen". Waters leitet seit Januar den Ausschuss zur Überwachung des Finanzsektors.

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