Champions League: Pressestimmen zum Aus des FC Bayern gegen den FC Liverpool

Ausgeschieden und enttäuscht. Serge Gnabry nach dem Abpfiff auf dem Rasen der Münchner Arena

Schluss, aus, vorbei. Nach dem torlosen Remis an der Anfield Road unterlag der FC Bayern München im Achtelfinal-Rückspiel der Champions-League dem FC Liverpool mit 1:3 (1:1).

Hätte der FC Bayern über 90 Minuten mehr von diesen Momenten gehabt, sie mit mehr Mut und weniger Sicherheitspässen selbst kreiert, womöglich wäre er nicht nach Gegentoren von Sadio Mané (26./84 Minute.) und Virgil van Dijk (69, ) mit 1:3 (1:1) aus der Königsklasse getaumelt. Van Dijk überspringt vor dem 2:1 Hummels und Martinez. Überdies verfiel der Trainer Klopp nicht erneut der Idee, Milner draußen zu lassen: Milner gilt gemeinhin als der Mentalitätsspieler bei Liverpool, sein Fehlen im Hinspiel schien die ganze Veranstaltung herunterzudimmen. Vor dem Topspiel FC Bayern gegen Liverpool sprach er endlich wieder über Fußball und über seinen Wunsch-Trainer. "Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen", musste nach dem Spiel der enttäuschte Niko Kovac zugeben.

Letzterer hatte ja ein gewisses Sonderinteresse geweckt nach seiner jüngsten Ausbootung der Münchner Weltmeister Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng aus der Nationalelf.

München - Jürgen Klopp weiß, wie es ist, in München zu gewinnen.

Schiedsrichter der Partie war der Italiener Daniele Orsato.

Bei Torwart Manuel Neuer hörte sich die Analyse so an: "Es ist kein unverdienter Sieg".

Ob er sich den ehemaligen Dortmunder Meistertrainer in Zukunft bei den Bayern vorstellen könne, wurde Beckenbauer gefragt. Thiago zog aus rund 20 Metern einfach mal ab. Und dann kam van Dijk und wuchtete seinen Kopfball zum 1:2 ins Münchner Netz. Der Pfiff blieb allerdings aus (11.). Sie mussten jedoch schon in der 13. Minute ihren Kapitän Jordan Henderson wegen einer Fußverletzung austauschen.

Die Münchner waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Der nahm die Kugel schön mit, ließ Rafinha und den herausgeeilten Neuer stehen und schob ein (26.).

Die Reds machten weiter Dampf. Wir haben es nicht geschafft uns frei zu spielen und Robert Lewandowski einzusetzen. Dessen Schuss aus spitzem Winkel stellte für Neuer allerdings kein Problem dar (34.). Gnabry vernaschte Linksverteidiger Robertson und drosch den Ball scharf vors Gästetor.

Der Ex-Schalker Joel Matip (39.) brachte den deutschen Rekordmeister per Eigentor wieder ins Spiel, als er eine Flanke von Serge Gnabry ablenkte.

Nach unterhaltsamen 45 Minuten ging es unverändert in Durchgang zwei.

"Sport": "Liverpool setzt die Bayern außer Kraft!"

Beinahe die Führung für die Münchner: Lewandowski schlitterte nur knapp an einer scharfen Hereingabe durch Gnabry vorbei (60.).

Für Neuer war der Patzer doppelt peinlich: Sein Herumirren beim Rafinha-Fehler liefert Bundestrainer Löw Argumente, doch Marc-Andre ter Stegen im Tor der Nationalmannschaft zu bevorzugen. Nach einer Milner-Ecke stieg Abwehrchef van Dijk höher als alle anderen und köpfte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen (69.). Mit dem Club stand er im vergangenen Jahr im Champions-League-Finale und spielt aktuell seit Langem wieder ernsthaft um die englische Meisterschaft mit - auch wenn er praktisch im Gleichschritt mit dem BVB ein sicheres Punktepolster verspielt und die Tabellenführung abgegeben hat.

Auch die Mannschaft fand auf dem Platz keine Mittel, die Taktik gegen immer stärker werdende Liverpooler anzupassen.

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