Die gefährlichste Stadt der Welt liegt in Mexiko

Die venezolanische Hauptstadt Caracas steht in dem Ranking der Mordhochburgen auf Platz drei

In Tijuana habe es 2018 eine Rate von 138,2 Tötungsdelikten je 100 000 Einwohner gegeben, hieß es in einem Bericht der gemeinnützigen Organisation "Seguridad, Justicia y Paz" (Bürgerrat für Sicherheit und Strafjustiz), der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Auf Platz zwei des Negativ-Rankings folgt die mexikanische Küstenstadt Acapulco mit 110,5 Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner, die venezolanische Hauptstadt Caracas landet auf Platz drei mit 99,9 Tötungsdelikten. Zum Vergleich: In Österreich kamen im Vorjahr nach vorläufigen Zahlen 0,8 Tötungsdelikte auf 100.000 Einwohner.

Die mexikanische Grenzstadt Tijuana ist einer Nichtregierungsorganisation zufolge im vergangenen Jahr die gefährlichste Stadt der Welt gewesen. Europäische Städte dominieren das 2019er-Ranking: Acht Städte in Europa schafften es in die Top Ten, mit Zürich (2.), München (3.), Düsseldorf (6.), Frankfurt (7.), Kopenhagen (8.), Genf (9.) und Basel (10.).

Die venezolanische Hauptstadt Caracas steht in dem Ranking der Mordhochburgen auf Platz drei
11 Die venezolanische Hauptstadt Caracas steht in dem Ranking der Mordhochburgen auf Platz drei

Im Zuge von Gang-Rivalitäten brannte im Januar 2019 ein Truck mitten auf der Straße in Fortaleza, Brasilien, aus.

Diese Studie basiert wiederum auf den Faktoren städtische Stabilität, Kriminalitätsrate, Strafverfolgung, Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, Beziehungen zu anderen Ländern und Pressefreiheit.

Doch in dem jährlichen Bericht sind auch positive Entwicklungen zu erkennen: In der honduranischen Stadt San Pedro Sula etwa, die bei der Auflistung von 2011 bis 2014 den ersten Platz belegte, sank die Zahl der Tötungsdelikte in den vergangenen fünf Jahren um 75 Prozent. Am unteren Ende liegen die Städte Bangui (Zentralafrikanische Republik) und Damaskus (Syrien).

Related:

Comments

Latest news

Angriff auf Botschaft Nordkoreas: CIA unter Verdacht
Als eine Streife eintraf, öffnete ein vermeintlicher Botschaftsmitarbeiter die Tür und erklärte, alles sei in Ordnung. Minuten später seien die Angreifer in Botschaftslimousinen geflüchtet, die später herrenlos aufgefunden wurden.

Zwist über Unterstützung für Saudi-Arabien in USA
Eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich, da die Kongresskammer bereits im Februar eine ähnliche Resolution verabschiedet hatte. So lautete es in einer am Mittwoch (Ortszeit) im US-Senat verabschiedeten parteiübergreifenden Resolution.

Trump legt Billionen-Etatentwurf für 2020 vor
Um doch noch die nötigen Milliarden für den Bau der Mauer zu bekommen, rief Trump dann Mitte Februar den nationalen Notstand aus. Das Haushaltsrecht liegt beim Kongress, und dort haben seit Anfang des Jahres die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus.

Glücksspielverhalten und Gewinn der Casinos
Besonders positiv: Jugendliche spielen auch immer weniger – 2015 „zockten“ 14,6 Prozent, 2013 noch 15,8 Prozent. Circa 0,8 Prozent der Befragten haben ein echtes Problem mit ihrem Spielverhalten und sollten sich professionelle Hilfe suchen.

Fußball-Wetten in Europa
Es gibt zunehmend Gelegenheit für die europäischen Fußball-Fans auf ihre Lieblings-Teams oder Spiele zu setzen. Zwei der größten E-Wallets kommen in Form von Skrill (offiziell als MoneyBookers bekannt) und Neteller.

Other news