VW-Chef Diess entschuldigt sich für Ausspruch "Ebit macht frei"

VW-Chef Herbert Diess hat sich für eine umstrittene Wortwahl bei einer internen Führungskräftekonferenz entschuldigt.

Die Zuhörer fühlten sich aber an den Satz "Arbeit macht frei" erinnert, welcher über den Eingangstoren mehrerer nationalsozialistischer Konzentrationslager stand - unter anderem in Auschwitz-Birkenau. Er habe die Aussage keinesfalls in einen falschen Zusammenhang setzen wollen. "Dass diese Möglichkeit besteht, daran habe ich in diesem Moment nicht gedacht".

Ebit ist die englische Abkürzung für den Gewinn vor Zinsen und Steuern. Darauf habe sich seine Aussage bezogen, sagt Diess. "Im Volkswagen-Konzern gibt es Marken mit unterschiedlich hoher operativer Rendite. Marken mit einer hohen Rendite verfügen erfahrungsgemäß über eine höhere Entscheidungsfreiheit im Konzern", so der Manager.

Spitzenmanager sollten ihre Wortwahl besonders bedenken. "Dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen", so Diess weiter. Zuhörer fühlten sich laut "Manager-Magazin" an den Schriftzug "Arbeit macht frei" erinnert, der über den Eingangstoren verschiedener nationalsozialistischer Konzentrationslager stand, unter anderem auch in Auschwitz.

Volkswagen wurde 1937 von den Nazis unter anderem mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen gegründet. Bitte versuchen Sie es später noch einmal. Der Konzern begründet dies mit der "Automatisierung von Routinearbeiten".

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