Fridays for Future: 1400 Teilnehmer bei Demonstration in Krefeld

Schüler bei einer Protestaktion am Freitag 18. Januar auf dem Bahnhofsvorplatz

Vom miesen Wetter ließen sich die jungen Demonstranten nicht abschrecken. Um 13 Uhr trifft sich die "Fridays for Future"-Bewegung auf dem Paderborner Marktplatz". "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut" skandierten sie.

In mehr als 100 Ländern wurden am Freitag mehr als 1600 Demonstrationen von Schülern erwartet - im Südwesten in gut 30 Städten.

Rüdiger Stein, Leiter des Schulamtes Karlsruhe, ist bei der Frage, wie mit dem Unterrichtsversäumnis der Schüler umgegangen werden soll, auf Seiten der Landesregierung: "Grundsätzlich ist das Interesse und der Einsatz der Schülerinnen und Schüler zum Thema Klimawandel meines Erachtens sehr zu begrüßen", äußert er sich auf Nachfrage von ka-news. Sie ist inzwischen zu einer Ikone für Klimaschützer rund um die Welt geworden.

So nahmen in Köln trotz Kälte und Regen laut Polizei etwa 10 000 Menschen am Protestzug teil, in Münster wiederum waren es rund 2300, in Bonn etwa 2500.

Der - polizeilich ordnungsgemäß - angemeldete Marsch soll vom Bahnhof über Ostwall, Marktstraße, Westwall und Dionysiusstraße zum Arndt-Gymnasium, von dort über Stein- und St. -Anton-Straße zum Rathaus am Von-der Leyen-Platz führen. Ein Polizeiwagen und zwei Beamte zu Fuß gingen der Demo stets voraus. Ursprünglich war die Polizei von rund 5000 Teilnehmern ausgegangen. Die 67-jährige Gudrun Kramp beispielsweise ist "hoffnungsfroh, dass die jungen Leute wieder demonstrieren" und folgt so dem Beispiel ihrer Enkelkinder, die heute in Köln protestieren. Die Demonstranten ziehen dann in Richtung Frankfurter Innenstadt über die Bockenheimer Landstraße, weiter geht es über den Reuterweg, anschließend in Richtung Bremer Straße, dann über die Eschersheimer Landstraße, Eschersheimer Tor, Große Eschenheimer Landstraße, über die Hauptwache, die Zeil, die Liebfrauenstraße, über die Neue Kräme zum Römerberg. Zuletzt waren 500 Teilnehmer dabei.

Unterstützung erhalten die Jugendlichen unterdessen auch von Potsdams Rechtsanwälten: Der Potsdamer Anwaltsverein e.V. erklärt sich mit dem Anliegen der Jugendlichen von "Fridays for Future" solidarisch, wie die Rechtsanwälte Frank Hülsenbeck und Jens Frick vom Vorstand des 210 Mitglieder starken Vereins, der auch dem Deutschen Anwaltverein (DAV) angehört, mitteilten.

Als Vorbild für die Bewegung gilt die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg. Kundgebungen unter dem Motto "Fridays For Future" gab es in fast allen europäischen Metropolen, darunter in Rom, Paris, London, Wien sowie in Kopenhagen und Stockholm.

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