Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert

Die Schwedin Greta Thunberg ist unter den insgesamt über 300 Nominierten

Rund 20.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine gemeinsame Stellungnahme unterzeichnet, um ihre Unterstützung deutlich zu machen. Die junge schwedische Klimaaktivistin empfindet ihre Nominierung als "eine große Ehre".

Thunberg ist Initiatorin der Schulstreiks fürs Klima, aus der die Fridays-for-Future-Bewegung hervorgegangen ist.

Sie ist das Gesicht der "Fridays for Future"-Proteste für mehr Klimaschutz: Dafür wurde Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert". Drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei sprachen sich dafür aus, dass der 16-Jährigen die renommierte Auszeichnung überreicht wird, wie die Zeitung "Verdens Gang" berichtete. "Wenn wir nichts tun, um den Klimawandel zu stoppen, wird er für Kriege, Konflikte und weitere Flüchtlinge sorgen".

Am Freitag gingen Schüler in mehr als 1650 Städten weltweit auf die Straße - und folgen damit ihrem Idol Greta Thunberg.

Thunberg hatte im August 2018 damit begonnen, vor dem Parlamentsgebäude der schwedischen Hauptstadt Stockholm für eine beherztere Klimapolitik ihres Landes zu demonstrieren.

"Geehrt und dankbar" sei Greta Thunberg ob der Nominierung, wie sie selbst via Twitter verlauten ließ. Für die Auswahl des Preises im Jahr 2019 kommt Thunberg allerdings nicht mehr in Frage: Die Nominierungen für das jeweilige Jahr müssen bis 1. Februar eingehen.

Nach Angaben des norwegischen Nobelinstituts wurden dieses Jahr 304 Personen und Organisationen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

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