"Gelbwesten" plündern und zündeln auf der Prachtmeile

Es war der gewalttätigste

Der Aufruf wirkte: Am Samstag protestierten dem Innenministerium zufolge 14.500 Menschen landesweit, davon 10.000 in Paris. Das Feuer wurde nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner vorsätzlich gelegt. Es brach in einer Bank im Erdgeschoss des Hauses in der Nähe der Prachtmeile Champs-Élysées aus und breitete sich dann aus, wie der Sender France 3 berichtete. Eine Frau und ihr Baby waren im zweiten Stock von den Flammen eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr gerettet werden.

Am Vormittag hatte Castaner erklärt, dass sich professionelle Randalierer unter die Demonstranten gemischt hätten. Auch Geschäfte von Zara und Lacoste wurden geplündert, Ladenlokale von Lacoste und Nespresso angegriffen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten zurückzudrängen.

Auf den Champs-Elysées wurden unter anderem an einem Geschäft der Modekette Boss und am Promi-Restaurant Fouquet's Scheiben eingeschlagen. Die Polizei zog sich zunächst zurück. Auf Fotos waren brennende Fahrzeuge und Barrikaden zu sehen. Die teils gewalttätigen Demonstrationen der "Gelbwesten" gegen seine Reformpolitik hatten den Präsident in eine schwere Krise gestürzt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein und nahm bis zum frühen Nachmittag mehr als 100 Personen fest. Nahe der Prachtmeile Champs-Élysées wurde ein Wohnhaus in Brand gesteckt, eine Mutter und ihr Baby entkamen nur knapp den Flammen. Maskierte und schwarz gekleidete Demonstranten Pflastersteine in Richtung der Polizisten. In einer Nebenstraße ging ein Fahrzeug in Flammen auf. "Dass erst gar kein Zweifel aufkommt: Die suchen gewaltsame Zusammenstöße und sie sind hier in Paris, um Chaos zu verbreiten", twitterte der Minister.

Zum achtzehnten Mal in Folge protestieren die "Gelbwesten" in Frankreich gegen die Regierungspolitik. Rund 1500 der Demonstranten seien nur auf Gewalt aus gewesen.

Tatsächlich bekamen die 5000 Beamten die Krawalle kaum unter Kontrolle.

Bei Protesten der französischen "Gelbwesten"-Bewegung haben sich Demonstranten und Polizei in Paris Auseinandersetzungen geliefert". Die Gewalt sei inakzeptabel. Der Protest hatte in den vergangenen Wochen sehr an Zulauf verloren, vor einer Woche hatten so wenig "Gelbwesten" wie noch nie seit Beginn der Proteste im November demonstriert. Die Gelbwesten hatten angekündigt, diesen Samstag in größerer Zahl zu demonstrieren, um den Protesten neuen Schwung zu geben. Zahlreiche Führungsfiguren der Gruppe hatten anschließend relativ einhellig dazu aufgerufen, an diesem Samstag in Paris zu demonstrieren und Stärke zu zeigen. Er ist im Rahmen der Demonstrationen ein wichtiges Symbol. Eine derartige Gewaltbereitschaft bei "Gelbwesten"-Protesten hatte es zuletzt im Dezember gegeben". Sie wuchsen zu Massenprotesten gegen Präsident Emmanuel Macron aus, dem seine Gegner vorwerfen, ein Präsident der Reichen zu sein.

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