Opel öffnet erneut die Abfindungskasse für Ingenieure (9032099466376)

Opel Entwicklungszentrum

Wie PSA bekräftigte, soll Rüsselsheim aber weiterhin Design und Entwicklung der künftigen Modelle für Opel- und die Schwestermarke Vauxhall verantworten.

Trotz der Einigung zwischen Betriebsrat und Opel-Management geht der Streit um den Wechsel von Opel-Ingenieuren zu Segula mit unverminderter Härte weiter.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Opel angekündigt, sich von einem Teil seines Entwicklungszentrums in Rüsselsheim trennen zu wollen und darüber mit dem französischen Dienstleister Segula Technologies zu verhandeln. Das Vorruhestands- und Altersteilzeitangebot wird dabei sogar bis auf den Jahrgang 1963 ausgedehnt.

Segula begrüßt die erzielte Einigung: "Der Weg zur erfolgreichen Umsetzung unseres Projektes ist jetzt frei", sagt Deutschlandchef Martin Lange. Man wolle 2000 Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten.

Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern hat Opel immer noch zu viele Ingenieure an Bord.

2000 der noch 6400 Mitarbeiter sollten so die Seite wechseln.

Nach der Einigung zwischen Betriebsrat und Opel-Geschäftsführung ist nun einem eventuellen Wechsel zu Segula vorgeschaltet, den Mitarbeitern des Entwicklungszentrums Abfindungs- sowie Vorruhestands- und Altersteilzeitangebote zu unterbreiten. Die neue Mutter PSA drängte auf weitere Einschnitte, so dass Opel mit Segula einen Teilverkauf des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums und des Testgeländes in Rodgau-Dudenhofen vereinbarte. Trotz erheblicher Ausgleichszahlungen erachtet man das Segula-Geschäftsmodell als nicht tragfähig. Viele bei Opel stellen sich die Frage: Was bleibt dann noch für den französischen Entwicklungsdienstleister übrig?

Es gibt auch Stimmen, die meinen: eine ganze Menge. "Das Interesse von externen Kunden ist groß; wir sehen eine gute Auftragslage für Rüsselsheim und Dudenhofen". "Wir bringen Beschäftigung, Stabilität und Sicherheit für die Mitarbeiter", ergänzt Personalchef Udo Bekker.

Der Autohersteller Opel hat den Konflikt mit den Arbeitnehmervertretern über die Zukunft des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim beigelegt.

Die Höhe der Zahlungen entspreche denen der ersten Abfindungsrunde, hieß es im Unternehmen. Die ursprünglichen Pläne, wonach Azubis Opel verlassen beziehungsweise nur eine befristete Anstellung bekommen sollten, hatten gerade in der jungen Belegschaft einen Sturm der Entrüstung entfacht, auf den die IG Metall-Jugend mit einer Kampagne und Unterschriftenaktion reagierte. Zudem wurde die unbefristete Übernahme der aktuell fertig ausgebildeten Lehrlinge vereinbart.

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