Leaving Neverland: Barbra Streisand entschuldigt sich für ihre Jackson-Kommentare

Barbra Streisand ist von ihren dubiosen Aussagen über Michael Jackson zurückgerudert

Nach ihren verstörenden Aussagen zum Missbrauchsfall Michael Jackson und der darauffolgenden Kritik hat sich Barbra Streisand am Samstag in einem Statement via Instagram entschuldigt.

Bill Whitfield, der ehemalige Beschützer des verstorbenen "King of Pop", war gemeinsam mit Javon Beard für die Sicherheit des ‚Thriller'-Hitmachers zuständig.

Streisand sagte, sie glaube "absolut" das, was die beiden mutmaßlichen Missbrauchsopfer, Wade Robson und James Safechuck, in der Doku preisgaben.

In der ‚Hidden Truth Show with Jim Breslo' verteidigte Whitfield seinen Ex-Chef, der 2009 im Alter von 50 Jahren durch eine Propofol-Vergiftung starb, und betonte, lediglich mitbekommen zu haben, dass "Jacko" regelmäßig "Zeit" mit "zwei bestimmten Frauen" verbrachte.

Auf dem Bild ist Jackson im vollen Harnisch abgebildet - ein Panzer gegen die Außenwelt? Die Bilderreihe kann als Allegorie auf den modernen Starkult gelesen werden, der einzelne Künstler vergöttert. Der Pop-Art-Künstler sammelte seit Ende der 70er Jahre Memorabilien des Musikers, darunter Zeitungsartikel und eine ihm nachempfundene Spielzeugfigur. Die Hollywood-Diva hat mit ihrem Schaffen Musik, Film, Fernsehen und den Broadway wie kaum eine Zweite beeinflusst. In einer Videoinstallation tun sie das jetzt in Endlosschleife.

Kaum ein Thema wird derzeit intensiver diskutiert, als die Jackson-Dokumentation "Leaving Neverland". Er war durch und durch Kunstfigur.

Ein Saal ist Jackson als Ikone der Afroamerikaner gewidmet.

Und der Missbrauch? Er ist in der Ausstellung ebenfalls präsent, nicht nur in Form einer Erklärung am Eingang, in der die neuen Vorwürfe als "schockierend" bezeichnet werden. Die Entschuldigung zeigt unser Video. Verstörend wirkt eine riesige Skulptur von Paul McCarthy: Ganz in Gold und mit comicartig verzerrten Proportionen, hält Jackson seinen Schimpansen "Bubbles" an sich gedrückt. Die Figur karikiert eine berühmte Porzellanplastik von Jeff Koons, die ihrerseits als Persiflage christlicher Statuen verstanden werden kann. Unwillkürlich denkt man bei "Bubbles" an die Jungen, mit denen sich Jackson auf "Neverland" umgab. Hier zeigt sich: Kunst hat die Aktualität nicht zu fürchten.

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