Lufthansa streicht 46 Flüge in Deutschland

Kondensstreifen am Himmel

Ja, wo fliegen sie denn?

Die Lufthansa streicht aufgrund von anhaltenden Softwareproblemen bei der Deutschen Flugsicherung die Flüge von rund 2.000 Passagieren auf 22 Flügen. Dennoch mussten und müssen deshalb Flugzeuge am Boden bleiben: Daten über die jeweiligen Flüge - wie zum Beispiel ihre genaue Strecke - werden den Lotsen nicht mehr übermittelt, so dass sie die Bewegung der Maschinen zeitaufwändiger verfolgen müssen. "%20Softwarestörung%20dauert%20an/" target="_blank">aktualisierten DFS-Mitteilung wird es noch bis zum Tageswechsel auf den 28. März zu Engpässen im Flugverkehr kommen. Am Freitag war von rund 50 Annullierungen in Frankfurt die Rede. Dies geschehe vorsorglich. Die Sicherheit im Luftverkehr sei durch die Software-Panne nicht beeinträchtigt, betonte die DFS. Auch am Hamburger Airport konnten je drei Flüge von und nach Frankfurt nicht stattfinden. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

Die Lotsen in Langen überwachen einen Luftraum, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht. Von den größeren Flughäfen ist auch Düsseldorf mit einem Teil des Anflugs betroffen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag soll nun eine alternative Software in Betrieb genommen werden. Davon betroffen seien 4500 Passagiere, sagte ein Konzernsprecher. In diesen Flugstreifen befinden sich "Daten wie beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke, erwartete Überflugzeit und weitere Informationen", die parallel zu Radarinformationen verwendet werden.

Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) will die Lufthansa am Montag am Frankfurter Flughafen 22 Flüge streichen. Die Fluggesellschaft könne keinen Einfluss darauf nehmen, wenn der Luftverkehr durch Probleme bei den Fluglotsen eingeschränkt werden muss. Betroffen sind die Flughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf.

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