Jena: Mann (36) verprügelt Jugendliche bei "Fridays for Future"- Demo

Greta Thunberg Klimaaktivistin

Für einen Beobachter Grund genug, um gewalttätig zu werden.

Mehr als 20.000 junge Menschen haben bei der wöchentlichen "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin den Worten der 16-jährigen schwedischen Umweltschutz-Ikone Greta Thunberg gelauscht". Der Mann ging auf den Jugendlichen zu, schlug ihm ins Gesicht und entriss ihm das Mikrofon. Danach habe der Mann mehreren Jugendlichen, die dazwischengingen, ins Gesicht geschlagen.

Der Mann soll laut Polizei nach eigenen Angaben von der lauten Versammlung genervt gewesen zu sein. Er soll auch andere Schüler angegriffen haben. Die Jugendlichen wurden leicht verletzt. Insgesamt seien rund 40 Menschen auf der Demonstration gewesen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittacker wertete die Proteste der Schüler am Freitag als Zeichen, "wie dringend es ist, dass wir Politik endlich nachhaltig und generationengerecht gestalten".

Ausnahmsweise streikt Greta Thunberg am heutigen Freitag nicht vor dem schwedischen Reichstag für mehr Klimaschutz. In den dortigen "Fridays For Future"-Protest reihte sich auch deren Gründerin, die Schwedin Greta von Thunberg, ein". "Die älteren Generationen haben dabei versagt, sich der größten Katastrophe zuzuwenden, der sich die Menschheit je gegenübersah", sagte die 16-Jährige bei einer Großdemo vor Tausenden klimastreikenden Schülern und Studenten am Brandenburger Tor mit Blick auf den globalen Klimawandel. Es sei energisches Umsteuern nötig.

In ihrer zweiminütigen Rede vor dem Brandenburger Tor kündigte Thunberg eine Ausweitung des Kampfes für mehr Klimaschutz an.

Thunberg, die bereits in Hamburg mitdemonstriert hatte, bleibt bis Sonntag in Berlin.

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