Hannover Messe öffnet Tore für Besucher - GÄUBOTE

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Schwedens Regierungschef Stefan Löfven in Hannover

Schlüsseltechnik sind die künstliche Intelligenz - und der neue Mobilfunkstandard 5G.

Es sollen Schritte sein in Richtung Zukunft, auch hier am Stand von SAP und diesem Roboter: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven haben die Hannover-Messe am Montag mit einem Rundgang eröffnet.

Autonome Transportsysteme bringen in dieser futuristischen Fertigung vollautomatisch die benötigten Komponenten zu digitalen Arbeitsplätzen und dank der Verbindung über das superschnelle 5G-Netz am Stand ist der sogenannte "Active Shuttle" permanent und zuverlässig mit dem Fertigungsnetz verbunden. Bei Ericsson ist der Arbeitsroboter beispielsweise so sensibel, dass er dank seiner Sensoren dem Besucher feinfühlig Pfefferminz-Dosen anreichen kann. Er soll zeigen, dass sich der Roboter bei der Zusammenarbeit mit Menschen in der Fabrik künftig nicht mehr hinter Zäunen verstecken muss.

Auch Kollaborative Roboter sind wieder ein großes Thema - also Roboter, die direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten können und keine Gefahr darstellen.

Beim Robotik-Spezialisten Fanuc (Halle 17, A42) haben die Entwickler den kollaborativen Robotern extra eine grüne Farbe verpasst, damit er sich von anderen Automatisierungsrobotern (sind orange) visuell deutlich unterscheidet und der Beschäftigte erkennt, welchem Roboter er sich ohne Verletzungsgefahr nähern darf.

Neue Ideen, neue Gedanken und neue Ansätze für die Fabrik der Zukunft bietet auch die SEW Eurodrive, die mit ihrem Produktionskonzept auf die sich wandelnde Automobilindustrie setzt. Auch ABB hat die zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine im Visier. Die Produktion wird ganz allgemein flexibler.

Leichtbau und Mobilität: Vollelektrisch, vollautonom - ein Beispiel der Mobilität der Zukunft preist Geschäftsführer Wolfgang Seeliger von Leichtbau BW an: Es ist eine Art einsitziger Kabinenroller für die Stadt. Per App soll der Kunde das Auto bestellen können, für das die Straßenzulassung vorbereitet wird.

Volkswagen dagegen zeigt Anwendungsmöglichkeiten für künftig autonom fahrende Autos; vom rollenden, fahrerlosen Besprechungsraum bis zur mobilen, selbstfahrenden Krankenliege im Auto - für den Notfall.

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