Nach Vogel- und Schweinegrippe: Neuer Killervirus kann Hunde befallen

Neues Killervirus Ihr Hund kann Sie töten

Forscher haben ein neuartiges, gefährliches Grippe-Virus entdeckt, das von Hunden auf den Menschen übertragen werden kann. Forscher fürchten, es könnte auch auf Menschen übergehen. Sie warnen vor einer neuen Epidemie.

Forscher der Korea-University in Seoul haben neue Influenza-Viren bei Hunden entdeckt, die möglicherweise auch Menschen infizieren können. Bereits im Jahr 2000 hatten die Wissenschaftler um Daesub Song erste Erreger der sogenannten Hunde-Grippe, dem Canine Influenza-Virus (CIV) gefunden. Dies geht aus einer Studie hervor, die im September 2018 auf den Seiten der US-Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie mBio veröffentlicht wurde.

Die Hunde hatten sich mit einer Mutation des Vogelgrippe-Virus H3N2 angesteckt. Wie "t-online" berichtet, vermischte sich der CI-Virus nun auch noch mit der Schweinegrippe - und der gefährliche Killervirus "CIVmv" ist eine echte Gefahr.

Bereits kurz nach der Entdeckung wurde er auch in weiteren Teilen Chinas sowie Südkorea und Thailand nachgewiesen. Auch in Deutschland hatte sich das Influenza-A-Virus H1N1 rasch verbreitet, mehr als 250 Menschen verstarben. Im August 2010 erklärte die WHO die Pandemie für beendet. Dort entwickelte es sich zum Canine Influenza Virus (CIV).

Die Fähigkeit von Influenza-A-Viren, von Tieren auf Menschen überzugehen, stelle eine anhaltende Pandemie-Bedrohung dar, heißt es in der Studie. Vögel und Schweine gelten als wichtigste Träger viraler genetischer Diversität, während Pferde und Hunde bisher nur Influenza-A-Viren hätten. Diese seien für Menschen ungefährlich. Das Forscherteam plädiert für eine strenge Überwachung von Tieren, insbesondere Hunden, die grippeartige Symptome aufweisen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Hunde- und Schweinegrippe, aus der ein neuer Erregerstamm in Hunden entstanden ist. Dieses könnte dann von Hunden auf Menschen übertragen werden. Die Rezeptoren der Nager sind den menschlichen Rezeptoren sehr ähnlich.

Bei den Tieren kam es demnach zu Verstopfung, Atemnot, Husten, tränenden Augen, Niesen, Lethargie und Appetitverlust. Von den Tieren könnte der Erreger womöglich auch auf den Menschen übertragen werden.

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