"Sprayer von Zürich" muss wegen Flamingos vor Gericht

Der Sprayer Harald Naegeli steht an diesem Dienstag in Düsseldorf vor Gericht

Der Künstler soll zwei solcher Flamingos an Gebäude in Düsseldorf gesprayt haben. Der Mann, der Graffiti zur Kunstform erhob, soll in Düsseldorf mit der Spraydose illegal unterwegs gewesen sein.

Naegeli selbst hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und von Rechtsbeugung gesprochen. Das Verfahren gegen ihn wegen Sachbeschädigung wurde am Dienstag vom Düsseldorfer Amtsgericht nur gegen Geldauflagen eingestellt. Gegen einen ersten Strafbefehl über 600 Euro hatte er Widerspruch eingelegt. Er muss 500 Euro an ein Kinderhospiz zahlen.

Musste früher eine Beschädigung der Substanz nachgewiesen werden, was bei Farbe auf einer Mauer praktisch ausgeschlossen war, reicht nun die "Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes".

Naegeli hatte zugegeben, an der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste sowie weiteren Häusern Flamingos aufgesprüht zu haben.

Der Schweizer Künstler Harald Naegeli muss wegen seiner Flamingo-Graffiti in Düsseldorf die Hauseigentümer entschädigen. Für ihn ist Entscheid "eine Peinlichkeit". Aus seiner Sicht sei dies keine Sachbeschädigung.

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