Mehr Strom im Getriebe: Bericht: ZF optimiert Achtgang-Automatik

ZF-Chef Wolf Henning Scheider

Der Zulieferer ZF hat einen Milliardenauftrag von BMW für die Lieferung einer 8-Gang-Automatik erhalten.

Dazu wurden Schulden, die durch den Kauf von TRW 2014 massiv nach oben getrieben worden waren, abgebaut. Eine technische Neuerung des weiterentwickelten Getriebes ist die optimale Integration des Elektroantriebes.

Wie das Friedrichshafener Unternehmen am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um einen Auftrag im Volumen eines zweistelligen Milliardenbetrags. "Wir haben das 8-Gang-Automatgetriebe konsequent auf die künftigen Anforderungen der E-Mobilität hin optimiert", erläutert Michael Hankel, im ZF-Vorstand unter anderem verantwortlich für Pkw-Antriebstechnik und Elektromobilität. "Wir werden die neue Getriebegeneration nach ihrem Produktionsstart im Jahr 2022 in Saarbrücken auch an unserem US-amerikanischen Standort Gray Court sowie dem chinesischen ZF-Produktionsstandort Schanghai für weitere Kunden lokalisieren".

Bislang größter Einzelauftrag des UnternehmensZF-Chef Wolf-Henning Scheider. Scheider gehört zu den Managern, die sich gegen das von VW-Chef Herbert Diess geforderte Ende der Technologieoffenheit ausgesprochen hatten. Der Münchener Premiumhersteller habe 8-Gang-Automatikgetriebe geordert, teilte der Stiftungskonzern anlässlich der Jahrespressekonferenz mit.

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