Merkel empfängt Barack Obama in Berlin

Obama Becker Interview 2

Es hat sich nach dem Amtsantritt von Obamas republikanischem Nachfolger Donald Trump als US-Präsident deutlich verschlechtert.

Nach seinem Auftritt in der Kölner Lanxess-Arena hat sich der ehemalige US-Präsident Barack Obama am Freitag ohne weitere Besichtigungen auf den Weg zum Flughafen Köln/Bonn gemacht.

"Der Klimawandel ist nichts, was in 50 Jahren stattfindet, er geschieht genau jetzt", sagte Obama am Donnerstagabend vor mehr als 14'000 Menschen in der Kölner Lanxess-Arena. Im Mittelpunkt dürfte das transatlantische Verhältnis stehen.

Obama ist seit Donnerstag in Deutschland. Der demokratische Politiker äußerte sich "zuversichtlich und vorsichtig optimistisch", dass die USA im Klimaschutz bald wieder führend sein werden. Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt 2017 hat er sich nach eigenen Worten erst einmal ausgeruht. Obama galt während seiner Amtszeit als einer von Merkels engsten Verbündeten in der internationalen Gemeinschaft - und umgekehrt. Natürlich seien viele frustriert aufgrund der Haltung der derzeitigen US-Regierung, aber man dürfe nicht vergessen, dass etwa der Staat Kalifornien alle Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen umsetze.

Im Übrigen hoffe er auf die Jugend, sagte Obama. Die Begegnung am Nachmittag sei als vertrauliches Gespräch eingestuft, die Öffentlichkeit solle nicht unterrichtet werden, teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. "Ich bin ein großer Anhänger aufklärerischer Werte wie Fakten, Vernunft, Logik", sagte der 57-Jährige. "Eine Demokratie definiert sich darüber, dass sie unterschiedliche Meinungen zulässt, aber sie kann nicht funktionieren, wenn grundlegende Fakten infrage gestellt werden", gab Obama zu Bedenken. Obama hatte Merkel vor seinem Abschied aus dem Amt 2016 als Garantin für ein friedliches Europa bezeichnet und angekündigt, Deutschland in der Zukunft wieder privat zu besuchen. Zumal die Kanzlerin Ende Mai für eine Rede bei der Abschlussfeier der US-Elite-Universität Harvard in die Vereinigten Staaten reisen wird - aber offenbar keinen Abstecher zu Trump nach Washington plant. Die Nato-Mitglieder hatten sich 2014 verpflichtet, sich bis 2024 auf die Zielmarke von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts zuzubewegen. Auch Obama hatte sich dafür ausgesprochen, dass Deutschland höhere Beiträge zahlen solle - allerdings längst nicht so vehement, wie es Trump tut.

Am Samstag trifft Obama in der Hauptstadt dann mit hunderten jungen Europäern zusammen. Dabei hob er das Engagement junger Menschen hervor.

Obama war schon mehrmals in Berlin.

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